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01.06.2001 - 

Surfer kaufen lieber im Laden

Erstmals Rückgang im Web-Handel

FRAMINGHAM (IDG) - Das U.S. Census Bureau hat erstmals einen deutlichen Rückgang im Verkauf von Waren über das Internet festgestellt. Nach dem von ihm vorgelegten Bericht sank sowohl die Zahl der Käufe während der ersten drei Monate dieses Jahres als auch der Anteil des E-Commerce an der US-Gesamtwirtschaft deutlich.

Der Umsatz aus dem Verkauf von Waren über das Internet ging von 8,7 Milliarden Dollar (viertes Quartal 2000) auf sieben Milliarden Dollar (erstes Quartal 2001) zurück. Der Anteil des Online-Handels am Gesamthandel sank auf 0,91 Prozent (Vorjahr: 1,01 Prozent). Noch auffallender war, dass sich der Anteil der Umsätze aus Online-Aktivitäten um 19,3 Prozent verringerte, während der herkömmliche Handel nur um 10,6 Prozent abnahm. Die Marktforscher schließen daraus, dass die Internet-Wirtschaft stärker auf die Strömungen am Markt reagiert als das traditionelle Geschäft.

Die Umfrage unter 12000 Händlern berücksichtigt jedoch nicht die eher erfolgreiche Gruppe der Online-Reisebüros, Online-Broker und Kartenverkaufs-Websites. Die Reiseanbieter Travelocity.com und Expedia konnten beispielsweise für das erste Quartal 2001 ein deutliches Umsatzwachstum melden. Es ist zu vermuten, dass die Situation hier weniger dramatisch ausfallen dürfte.