Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

08.12.1995

Erstmals Sicherheits-Features Microsoft nennt Einzelheiten zur verteilten Version von OLE

FRAMINGHAM (IDG) - Microsoft hat via Internet erste Informationen ueber die als "Distributed OLE" bekannte Nachfolgeversion der auf Windows ueblichen Objekttechnik verbreitet. Obwohl viele Details offen bleiben, erhalten die Entwickler erste Hinweise darauf, wie sich Microsoft-Objekte ueber das Netz verteilen lassen.

Derzeit ist die OLE-Technik lediglich in der Lage, auf einem PC mit Microsoft-Betriebssystem installierte Windows-Anwendungen miteinander zu verbinden. Kuenftig soll es moeglich sein, Anwendungen auf verschiedenen Plattformen auch ueber Netze hinweg kommunizieren zu lassen, sofern sie den OLE-Spezifikationen entsprechen. Ausserdem lassen sich dann laut Microsoft Anwendungen einbinden, die fuer die Common Object Request Broker Architecture (Corba) geschrieben wurden.

Zwar sind die Informationen von Microsoft noch nicht allzu detailliert, Entwickler bekommen jedoch einen Eindruck, was sie tun muessen, um Objekte zu aktivieren und die Aufrufe zwischen ihnen sicher zu gestalten. Konkret wurde in dem Microsoft-Dokument eine einheitliche COM-Schnittstelle mit der Bezeichnung "IA- ctivation-S" definiert, die es Entwicklern erlaubt, Sicherheitsdefinitionen einzubinden. "Bislang wurde dieses Thema schlichtweg unterschlagen", erinnert sich Don Box, Chefwissenschaftler von Developmentor, einem auf Objekttechniken spezialisierten Dienstleister in Los Angeles.

Darueber hinaus hat Microsoft hardwarenahe Netzprotokolle fuer den Aufruf entfernter Anwendungen definiert, die auf der hauseigenen Implementation des von der OSF stammenden Distributed Computing Environment (DCE) beruhen. Darin ist auch festgelegt, welche Datenformate zwischen COM-Objekten verschickt werden duerfen.

Vermisst werden derzeit noch klare Informationen ueber eine einheitliche Nomenklatur (Naming-Service) fuer verteilte Umgebungen sowie Sicherheits-Features auf Objektebene. Auch fehlt es noch an einem Modell fuer eine zentrale Sicherheitsverwaltung