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13.04.1990 - 

Vor allem hat das Inlandsgeschäft gelitten

Erträge von Comparex sind im letzten Jahr geschrumpft

HANNOVER (bk) - Die Comparex Informationssysteme GmbH mußte im vergangenen

Geschäftsjahr Federn lassen. Gewinne und Umsatz gingen aufgrund des verschärften Wettbewerbs und verstärkten Preisdrucks im PCM-Geschäft zurück. Zudem hatten die Mannheimer zeitweilig Probleme bei der Lieferung von Peripheriegeräten.

Im letzten Jahr hatte bei Comparex noch eitel Freude und Sonnenschein geherrscht. Der Sprung über die Umsatzmilliarde war geschafft, und für 1988 konnte man mit 13,2 Prozent ein überdurchschnittliches Wachstum vermelden. Im Geschäftsjahr 1989 jedoch wurde der PCM-Anbieter auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Der Umsatz sank leicht um 1,3 Prozent auf 1,06 (1,08) Milliarden Mark, der Gewinn rutschte gar um 31,5 Prozent auf 32 (48) Millionen Mark. Mit der erzielten Umsatzrendite von drei (4,3) Prozent sind die Mannheimer dennoch zufrieden. "Diese", so Comparex-Chef Rolf Brillinger, "kann sich im Vergleich mit der Branche durchaus sehen lassen."

Gelitten hat 1989 vor allem das Inlandsgeschäft. Während laut Brillinger im Ausland zum Teil noch zweistellige Wachstumsraten erzielt werden konnten, ging der Umsatz in der Bundesrepublik auf 482 (1988: 513) Millionen Mark zurück. Gesteigert haben sich die Mannheimer im Geschäftsjahr 1989 indes in ihrem wichtigsten Produktbereich, dem Peripheriesektor. Rund 52 (1988: 47) Prozent macht diese Sparte mittlerweile am Gesamtumsatz aus. Dagegen sackte der Anteil des CPU-Sektors von 39 auf 32 Prozent ab. Service und Dienstleistungen tragen zur Zeit 16 Prozent zum Gesamtgeschäft bei.

Für 1990 rechnet Brillinger wieder mit Wachstum. Seit Mitte letzten Jahres sei eine deutliche Marktbelebung zu verspüren, und man rechne jetzt vor allem im CPU-Geschäft mit einer erheblichen Absatzsteigerung.