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29.06.1984

Erwartungen für 1983 nicht bestätigt, aber:AEG hofft auf positives Ergebnis 1984

WIEN (apa) - Ein positives Ergebnis will dieses Jahr erstmals wieder die österreichische AEG-Telefunken erzielen. Im Vorjahr konnte der Geschäftsverlust nach Aussage von Generaldirektor Walter Dürbeck nicht wie erhofft beseitigt werden. Lediglich eine Halbierung von 14 auf 7 Millionen Schilling erwies sich als realistisch.

Wie Dürbeck ausführte sei das Unternehmen mit dem für 1983 ermittelten Ergebnis nicht voll zufrieden. Der Umsatz lag mit 1,865 Milliarden Schilling erstmals leicht über dem des Vorjahres (1,848 Milliarden Schilling). Trotz der konsequenten Fortführung der 1982 eingeleiteten Rationalisierungs- und Strukturmaßnahmen gelang es jedoch infolge der schwachen Konsumgüternachfrage nicht, den Verlust vollständig zu beseitigen.

Im Anlagengeschäft entwickle sich der Auftragseingang zufriedenstellend. Bei Auslandsaufträgen würden befriedigende Ergebnisse erreicht. Der Leiter der Anlagentechnik, Klaus Fischbacher, meinte zu diesem Thema: "Bei hochprozentigen Aufträgen können wir bessere Preise realisieren, so daß unter dem Strich etwas übrigbleibt." Die Comecon-Staaten Ungarn, CSSR und die Sowjetunion sind neben dem arabischen Raum Schwerpunkte im Auslandsgeschäft der AEG. Dieser Geschäftsbereich wird auch weiter ausgeweitet, wobei sich das Unternehmen auf technisch hochwertige Anlagen konzentriert. Im Inland müsse man, so Dürbeck, derzeit mit stark gedrückten Preisen leben.

Die Zahl der Mitarbeiter wurde im Vorjahr um 59 auf 1244 gesenkt. Dieser Stand soll gehalten werden. Die Aufwandszinsen ließen sich per Saldo auf 18 Millionen Schilling verringern.