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09.11.2001 - 

LAN im Wandel/Kommentar

Es bleibt spannend

Martin Seiler Redakteur CW

Wer glaubt, es tue sich nichts in den lokalen Netzen der Unternehmen, der irrt gewaltig. Sicher ist einiges inzwischen einfacher geworden: So haben der Siegeszug von Internet Protocol (IP), Ethernet und die hohe Akzeptanz des Prinzips der strukturierten Verkabelung dazu beigetragen, das Dickicht aus hersteller- beziehungsweise verfahrensspezifischen und nicht miteinander kompatiblen Lösungen zu lichten. Die heute in den Unternehmen installierten Netze erlauben in der Regel den Einsatz einer Vielzahl von Übertragungstechniken.

Doch auf die für die LANS verantwortlichen IT-Abteilungen kommen bereits neue Herausforderungen zu. Die wichtigste betrifft die bevorstehende, zum Teil auch schon praktizierte Konvergenz von Sprache und Daten: Seit Jahren rühren Anbieter die Trommel dafür, die klassischen TK-Anlagen auszumustern und auf eine konvergente Infrastruktur auf Basis des Internet Protocol (IP) umzustellen.

Für Unternehmen gibt das unter anderem Sinn, weil sie in Zukunft nur noch ein Netz installieren und pflegen müssen. Auch die Administration der TK-Anlage soll im Zeitalter von VoIP wesentlich einfacher werden. Doch gleichzeitig stellt diese Neuerung die Anwender vor ungewohnte Hürden. Um Sprache in einer akzeptablen Qualität in Datennetzen übertragen zu können, müssen diese optimiert werden.

Verfahren zur Bereitstellung von Dienstequalitäten für bestimmte Anwendungen sowie ausreichend Bandbreite sind unabdingbar, wenn die Konvergenz im Unternehmen gelingen soll. Ethernet bietet in puncto Übertragungsgeschwindigkeit ausreichend Potenzial auch für die Zukunft - das Verfahren ist also erste Wahl für Anwender. Schwieriger ist schon die Entscheidung, welches Transportmedium installiert werden soll. Angesichts fallender Preise für Lichtwellenleiter und deren größerer Bandbreitenreserven ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sie die Kupferkabel in den Unternehmen ablösen. Die Frage ist bloß, wann der Umstieg stattfinden soll.