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16.04.1999 - 

Kommentar

Es kann nur einen geben

Im Handheld-Markt wird es allmählich unübersichtlich. Die drei Lager schmieden Bündnisse, und die Foren für Standards suchen Unterstützung auf breiter Front - da verliert man schnell den Überblick, wer mit wem in welcher Allianz zusammenarbeitet: Sun mit Symbian, Symbian bei Bluetooth, Bluetooth mit 3Com, 3Com mit Qualcomm und Qualcomm mit Microsoft. Wer sich am Ende mit welchen Geräten und welchem Standard durchsetzen wird, steht in den Sternen.

Das leidige Thema Standards könnte zum Stolperstein für die Branche werden. Das traurige Negativbeispiel DVD hat gezeigt, wie wichtig schnell verabschiedete und einheitliche Normen für einen Markt sind. Die WAP- und Bluetooth-Gruppen tönen zwar, noch diesen Sommer alles unter Dach und Fach zu bringen, aber am rettenden Ufer stehen sie erst, wenn Siegel und Unterschriften auf den Verträgen prangen.

Aber der schönste Standard nützt nichts, wenn Quertreiber dagegenschießen. So hält sich Microsoft momentan noch sehr bedeckt, und es hat den Anschein, der Softwarehersteller aus Redmond wolle wieder einmal sein eigenes Süppchen kochen.

Über eines sollten sich die Hersteller jedoch im klaren sein: Nichts verunsichert den Anwender mehr als Streit und Gezänk. Sie wollen eine zukunftssichere Plattform und sich nicht jedes Jahr einen neuen Handheld kaufen. Der beste Beweis dafür ist der Erfolg des Palm von 3Com, der seit drei Jahren den Markt dominiert.Martin Bayer