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14.11.1980

Es muß nicht immer ein Terminal sein: \ Alternative: Maschinell lesharer Beleg

MÜNCHEN (je) - Die BDE-Probleme der meisten Anwender- davon ist der Münchner Longines-Distributor Komplan GmbH überzeugt- liegen im Bereich der Wirtschaftlichkeit, der personellen Zumutbarkeit und der betriebsverfassungstechnischen Anforderungen. Der Aktualitätsgrad sowie die Zuverlässigkeit der Rückmeldedaten bilden einen weiteren Problemkreis.

Die BDE-Alternative von Komplan, ist nach den Vorstellungen des Anbieters einsetzbar bei Unternehmen, bei denen der Einsatz von dialogorientierten Terminals durch die Vielzahl der Meldegruppen aus Kostengründen fraglich ist. Dies hat - so die Münchener - hohe Kosten-, Zeit- und Sicherheitsmängel. Deshalb setzt ihr BDE-System an dieser Stelle an. Es ist das maschinelle Lesen auf der Basis der Markierung. Dieses Verfahren, glaubt Komplan ist aufgrund neuer Techniken wie Glasfaseroptik und Steuerung durch den Mikroprozessor im Bereich der BDE interessant geworden.

Der kritische Punkt in der BDE - so Komplan weiter- liegt, gleich welche BDE betrieben wird, in der Erstellung der Rückmeldedaten. Beim maschinell lesbaren Beleg aber sei der Schulungsaufwand und auch die physiologische Barriere nicht groß. Komplan: Wie schnell Rückmeldedaten aus der Fertigung vorhanden sein müssen, bestimmt das entsprechende Fertigungssteuerungssystem. Von der Stundenaktualität bis zur Tagesaktualität kann ein System mit maschinell lesbaren Belegen die Anforderungen erfüllen.

Das Grundprinzip besteht jedoch darin, daß die gelesenen Daten zunächst geprüft und vorverarbeitet werden.

Der Aktualitätsgrad legt fest, ob nun die Daten direkt ins System transferiert oder auf Magnetband oder Diskette aufgezeichnet werden.

Mit dem maschinell lesbaren Beleg besteht die Möglichkeit der stufenweisen Einführung. Fertigmeldungen können als getrennte Belegteile eingelesen werden, ohne Lohndaten bekanntzugeben. Bei der Betriebsdatenerfassung nach Komplan-Version (mit maschinell lesbaren Belegen) wird die Hardware den betrieblichen Anforderungen angepaßt.

Die Software ist in Form von Standards vorhanden und jeweils problemorientiert modifiziert, erltäutert der Anbieter, und weiter: "Die Kosten für ein solches System bleiben weit unter dem erreichbaren Nutzen. Die Amortisierungsraten liegen zeitweise unter 24 Monaten."

Es muß nicht immer ein Terminal sein, resümiert Komplan; der maschinell lesbare Beleg kann eine solche Funktion übernehmen. Nach wie vor stelle der Datenträger "Beleg" einen hohen Dokumentationswert dar. Die alten Argumente (Schmutzempfindlichkeit nicht ausreichende Datenflexibilität, schwierige Etgänzbarkeit) gehören, nach Überzeugung der Münchener, der Vergangenheit an.

Informationen: Komplan GmbH, Willi-Gebhardt-Ufer 32, 8000 Miinchen 40, Telefon: 0 89/ 301071.