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14.03.1997 - 

Die Methode der Untersuchung

Es zählt die subjektive Wahrnehmung

Es ging um die Wahrnehmung der Leistung, also um die jeweilige subjektive Einstellung zu den Informatikstudiengängen. Diese muß nicht unbedingt mit der objektiven Leistung einer Hochschule übereinstimmen.

Nur wenn der Befragte Personalverantwortung hatte und die von ihm beurteilten Hochschulen kannte, wurde der Fragebogen berücksichtigt. Abgefragt wurden 13 Kriterien, von denen neun in die Gesamtdarstellung einflossen.

Die Befragten wurden nicht nach ihrer pauschalen Wahrnehmung der gesamten Informatikausbildung befragt, sondern sie mußten die 13 vorgegebenen Kriterien auf die jeweiligen Schwerpunkte

- theoretische- praktische,- technische und- Wirtschaftsinformatik anwenden.

Konkret sah das dann beispielsweise so aus: 66 Manager beurteilten die Universität Kaiserslautern. Davon äußerten sich 44 zur praktischen Informatik, 27 zur theoretischen Informatik und 26 zur technischen Informatik - immer mit Hilfe der 13 Kriterien. Die bisherigen Studien, die sich mit der Hochschulinformatik beschäftigten, fragten pauschal nach der Qualität der Ausbildung.

Aufgrund der Abfragetechnik (halboffene Fragen) und des ausführlichen Kriterienkatalogs bewertete jeder befragte Manager im Schnitt 2,3 Hochschulen. Wurde eine Hochschule nicht von mindestens 20 Befragten beurteilt, fiel sie aus dem Ranking heraus. Damit läßt sich erklären, daß in der Gesamtwertung von über 150 Informatikfakultäten in der Bundesrepublik, der Schweiz und Österreich nur 79 auftauchen. Das schränkt die Bedeutung der Studie keineswegs ein. Schließlich sind an den bewerteten Hochschulen 75 Prozent aller Informatikstudenten immatrikuliert.

Die neun Kriterien, die in der Gesamtauswertung berücksichtigt wurden, sind:

- Praxisbezug der Ausbildung,- Professoren in der Lehrtätigkeit,- Qualität der Theorievermittlung,- Kommunikation mit der Wirtschaft,- Internationalität der Ausbildung,- Forschungsleistung,- Qualität der Zusammenarbeit bei Forschungsprojekten,- studentische Aktivitäten sowie- Qualität der Verwaltung

Struktur der Untersuchung

Die größte Gruppe der Befragten arbeitet in einer IT-Abteilung, nämlich 38 Prozent. 17,4 Prozent der Auskunftgeber kommen aus einer Personalabteilung, und 16 Prozent gehören einer Unternehmensleitung an. In dieses Bild paßt die Ausbildung der befragten Führungskräfte. 35 Prozent haben Informatik studiert, 26,4 Prozent Wirtschaftswissenschaften und 16,4 Prozent Ingenieurwissenschaften.

Breit gestreut ist die Branchenzugehörigkeit. Zwar dominieren die Teilnehmer aus Beratungsunternehmen mit 10,9 Prozent, aber auch alle anderen Wirtschaftssektoren sind gut vertreten. Von den Finanzdienstleistern kommen 7,1 Prozent, aus der IT-Industrie sieben und aus dem öffentlichen Sektor 4,9 Prozent.

Das Beratungshaus Wester-welle & Partner hat die Studie im Auftrag der CW erstellt. Die Untersuchung bedient sich der gleichen Methode, nach der die Hamburger im Auftrag des "Manager Magazins" die technischen, wirtschaftswissenschaftlichen und juristischen Fakultäten untersuchten.