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18.02.2015 - 

Profile in sozialen Netzwerken schützen

Eset modifiziert Social-Media-Scanner

Arnd Westerdorf ist freier Journalist in Düsseldorf.
Eset präsentiert die neue Version seines Social-Media-Scanners für Nutzer der virtuellen Netzwerke Facebook und Twitter.

Der slowakische Security-Software-Hersteller Eset, der hierzulande durch die Tochterfirma Eset Deutschland GmbH in Jena vertreten ist, bringt eine neue Version seines Social-Media-Scanners heraus. Mit Hilfe der App sollen Nutzer ihre Profile bei den Netzwerken Facebook und Twitter schützen und verwalten können.

Eset Social Media Scanner: Facebook steht aus bestimmten Gründen im Fokus.
Eset Social Media Scanner: Facebook steht aus bestimmten Gründen im Fokus.
Foto: Eset

Die modifizierte Version des Eset Social Media Scanners verfügt nach Herstellerangaben über eine völlig neue grafische Benutzeroberfläche und eine verbesserte Erkennung schädlicher Inhalte. Die Scanfunktion des Programms läuft automatisch und regelmäßig im Hintergrund, so dass Nutzer in Echtzeit vor schädlichen Inhalten gewarnt sind. Sobald ein verdächtiger Link erkannt wird, bekommt der User unmittelbar davon Kenntnis. Enthält die Zeitleiste (Timeline) einer anderen Person eine potenzielle Bedrohung, kann dem betroffenen Nutzer automatisch eine Direktnachricht geschickt werden. Darüber hinaus informiert der virtuelle Scanner darüber, welche persönlichen Informationen öffentlich zugänglich sind.

Laut Eset nutzen mehr als 150.000 Anwender nutzen das Gratis-Programm, das täglich über 28.000 verdächtige Links auf Facebook sowie 10.000 bösartige Inhalte auf Twitter erkennt. „Wir haben festgestellt, dass auf Facebook bis zu dreimal mehr gefährliche Links kursieren als auf Twitter“, berichtet Mário Turner, Produkt Manager des Eset Social Media Scanners. Demnach wurden 73 Prozent aller entdeckten schadhaften Links auf Facebook registriert, die restlichen 27 Prozent auf Twitter. Dass Facebook häufiger Ziel von Cyberkriminellen sei, liege an der großen Nutzerbasis und daran, dass viele Accounts mit Kreditkarten-Informationen verknüpft seien, heißt es bei Eset Deutschland.

Auch die zahlreichen privaten Informationen, die Nutzer bereitwillig preisgeben, sind für Kriminelle von besonderem Interesse. Darunter fallen öffentlich geteilte E-Mail-Adressen, Standortlokalisierungen oder Privatadressen der Anwender.

Übrigens hat der Softwarehersteller vor einem Jahr anlässlich der internationalen ITK-Leitmesse CeBIT sein erweitertes Partnerprogramm vorgestellt. Es belohnt fleißige Fachhändler mit Kick-Back-Prämien. Auf der kommenden CeBIT 2015 stellt Eset seine neuen Business-Produkte unter dem Motto „Do more with your IT“ auf seinem Stand B18 in Halle 6 vor.

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