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24.08.1990 - 

Einfache Definition von Tastaturparametern

Esker-Software integriert DOS mit Hilfe von TCP/IP in Unix

FRANKFURT (pi) - Die französische Firma Esker hat es sich zum Ziel gesetzt, die DOS- und Unix-Welt näher aneinander zu rücken. Zu diesem Zweck wurde die bereits vor zwei Jahren eingeführte Software "Tun" nun als erweitertes Programm mit der Bezeichnung "Tun Plus" eingesetzt.

Das erweiterte Produkt ist auf einen Betrieb unter TCP/IP und auf asynchrone Verbindungen zugeschnitten. Besondere Aufmerksamkeit widmeten die Entwickler von Tun Plus den Tastaturen, da der Benutzer beim Anschluß an einen heterogenen Computerbestand dort oft mit falschen Definitionen und darüber hinaus mit inkorrekten Emulationen konfrontiert wird. Im Rahmen der Esker-Lösung lassen sich über verschiedene Menüs die Escape-Sequenzen auf einfache Weise definieren. Für eine weitere Erhöhung des Bedienerkomforts sorgt ein residentes MS-DOS. Außerdem kann der Anwender aufgrund der Grafik-Emulationsfähigkeit von Tun Plus auch das grafische Potential seines PCs nutzen.

Über das Netzwerk-Dateisystem NFS ist es möglich, DOS-Programme auf Unix-Dateien und -Druckern zu aktivieren. Dazu wird das Dateisystem einer angeschlossenen Unix-Station als zusätzliche DOS-Einheit behandelt, und ein Unix-Printer als DOS-Drucker angesehen.

Zudem bietet Tun eine spezielle Emulation, die die Bitmap-Funktionen des PC-Bildschirms (Fenster, Animation, Farbe etc.) voll ausschöpft. Eine Entwickler-Library im C-Code gestattet die Verwendung dieser Emulation in Unix-Programmen.

Sämtliche Tun-Programme werden standardmäßig mit den marktüblichen Emulationen ausgeliefert, so zum Beispiel mit SCO ANSI, VT220, VT1OO und IX/386.

Informationen: AKA EDV, Universitätsstraße 74, 4630 Bochum 1, Telefon 02 34/33 39 70