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26.09.1975 - 

Für zwei Firmen reicht jetzt eine 370135

Etliche 100 000 Mark gespart

DORTMUND - "Die Ersparnisse übersteigen etliche hunderttausend Mark im Jahr, wenn alle Anlaufschwierigkeiten überwunden sind und sich die Zusammenlegung voll auszahlt" berichtet der Geschäftsführer der Hellweg-Rechenzentrum GmbH H. Schwarzer der Presse am 9. September. Er ist gleichzeitig Org-Leiter der Anlagenbaufirma CEAG Dominit AG, die zu Jahresbeginn zusammen mit der Brauereigruppe DAB/Hansa die neue RZ-GmbH (Beteiligung 50 : 50) gründete.

Neun Monate nach Start: FiBu im Dialog

Beide Partner gaben ihre eigenen Rechenzentren, ausgestattet mit je einer IBM 370-135, auf. In den früheren RZ-Räumen von DAB/Hansa wurden eine 370/135 mit vergrößertem Kernspeicher (480 K) und die zusammen elf Platteneinheiten der beiden Firmen installiert.

"Auf einen Satz" wurden die ganzen DV-Anwendungen beider Firmen auf das neue juristisch ausgegliederte Rechenzentrum übernommen. Anlaufschwierigkeiten waren personeller Art: der Hauptstamm der RZ-Mannschaft kam von DAB/ Hansa und hatte zunächst Schwierigkeiten mit der Software der Anlagenbaufirma CEAG. Die Startprobleme sind jetzt schon so weit behoben, daß für eine CEAG-Tochter Finanzbuchhaltung mit DFÜ und Bildschirm eingeführt wurde: Ab Januar 76 soll das FiBu-System für die ganze CEAG, ab April auch für die DABI Hansa eingesetzt werden.

Immer noch Kapazität frei

Das Rechenzentrum arbeitet nicht nur für seine Gesellschafter sondern auch für drei Drittfirmen: diese Kunden hatten die DV-Partner vorher schon mit Rechen-Kapazität versorgt als jeder noch seine eigene 370 hatte. "Weitere Kunden wären erwünscht" kommentiert Schwarzer.

Der beträchtliche Kapazitätsüberhang ergab sich aus ungünstigen Konfigurationen: CEAG hatte zwar viele Platten, aber eine CPU mit kleinem Hauptspeicher - bei der Brauerei war es umgekehrt.

Ertragreiche Freundschaft

Die ganze Aktion wurde übrigens nicht von einem kostenjagenden Organisator ausgelöst: sie geht auf freundschaftliche Gespräche zwischen CEAG- und DAB-Vorstandsmitgliedern quasi beim Stammtisch zurück.