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Zustimmung der US-Behörden steht weiter aus

EU erlaubt British Telecom die Übernahme von MCI

30.05.1997

Zum einen fordern sie, daß andere Netzbetreiber zu akzeptablen Preisen Zugriff auf BTs transatlantische Sprachverbindungen erhalten. Zum anderen besteht die EU darauf, daß MCIs Audio-Conferencing-Geschäft in Großbritannien verkauft wird. BT-Sprecher Paul Sharma versicherte, daß man keinerlei Probleme mit den Auflagen habe, schreibt das "Wall Street Journal".

Die EU-Zusage ist allerdings nur ein Teilerfolg in BTs Ringen um die Übernahme der restlichen 80 Prozent des zweitgrößten amerikanischen Carriers. Nach wie vor steht die Entscheidung des US-Justizministeriums aus, ob es eine Neuregelung der amerikanischen Rechtsprechung zuläßt. Bislang ist es ausländischen Unternehmen nur gestattet, bis zu 20 Prozent einer US-Gesellschaft zu erwerben. Und auch die amerikanische Wettbewerbsbehörde FCC (Federal Communications Commission) muß erst noch ihre eigens angestellten Untersuchungen über BTs Marktdominanz zum Abschluß bringen. Die FCC hat große Bedenken wegen des Quasimonopols des britischen Carriers im heimischen Telefonmarkt und seiner mit einem Anteil von 68 Prozent ebenfalls starken Präsenz im internationalen Geschäft.

Im jüngst abgeschlossenen Geschäftsjahr 1996/97 konnte BT seinen Umsatz um 3,4 Prozent von 14,446 auf 14,935 Milliarden Pfund (umgerechnet etwa 40,2 Milliarden Mark) steigern. Der Gewinn nach Steuern verbesserte sich um 5,5 Prozent von 1,99 auf 2,1 Milliarden Pfund.