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12.07.2005

EU-Kommission pfeift die Telekom zurück

Brüssel will mehr Wettbewerb im Ortsnetz.

Die EU-Kommission hat der Deutschen Telekom mit einem Verfahren wegen Missbrauchs ihrer Marktmacht gedroht. Brüssel will zu dieser Maßnahme greifen, wenn der Bonner Konzern auf seiner Forderung besteht, den Wettbewerbern künftig für das Vorleistungsprodukt "Line Sharing" eine Monatsgebühr von 4,77 Euro in Rechnung zu stellen. Derzeit müssen die Konkurrenten für die Anmietung der Kupferader im Ortsnetz 2,43 Euro bezahlen. Sie nutzen das Vorleistungsprodukt Line Sharing dabei als Datenkanal, um ihren Kunden DSL-Services anzubieten. Die EU-Kommission begründet ihr Verbot damit, dass eine Verdoppelung des Entgeltes den Wettbewerb blockiere und die Gebühr im europäischen Vergleich zu hoch sei, weil der Telekom für das Netz keine Kosten entständen. Der deutsche Netzbetreiber hat nach dem Nein aus Brüssel bereits angekündigt, bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) wieder die niedrigere Gebühr zu beantragen. Die Reaktion der EU-Kommission ist auch ein Rüffel für die Reg TP, die der Telekom eine Erhöhung des Line-Sharing-Tarifs im Vorfeld nicht untersagt hat. (pg)