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22.05.2007

EU-Kommission will gegen Internet-Kriminalität vorgehen

BRÜSSEL (Dow Jones)--Die Europäische Kommission hat den Mitgliedstaaten vorgeschlagen, gemeinsam verstärkt gegen die zunehmende Kriminalität im Internet vorzugehen. Justizkommissar Franco Frattini legte am Dienstag eine Mitteilung zu einer entsprechenden Politik vor, die langfristig zu einer besseren Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden führen soll. Auch die Kooperation mit Drittländern ist vorgesehen, da es sich im Wesentlichen um grenzübergreifende Straftaten handelt. "Diese Politik wird nur Wirkung entfalten können, wenn der Dialog mit der Wirtschaft verstärkt wird", erklärte Frattini zudem. Er schloss auch gesetzgeberische Aktionen nicht aus, beispielsweise gegen den "Identitätsdiebstahl" oder um bestimmte Internetakteure zur Verantwortung ziehen zu können. Für November kündigte er eine Fachkonferenz zu speziellen Themen wie die Bekämpfung von Kindesmissbrauch im Web an. Dies könne zu weiteren Gesetzes-Empfehlungen oder zu Verhaltenskodizes führen, sagte der Justizkommissar. Bei der angestrebten vertieften Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden will die Kommission sich mit Europol abstimmen. Die Zahl krimineller Handlungen im Internet steigt nach Angaben der Kommission stetig. Dazu zählen herkömmliche Straftaten wie Betrug und Fälschung als auch neue Kriminalitätsformen wie die Veröffentlichung illegaler Inhalte wie der sexuelle Missbrauch von Kindern. Die britische Internet Watch Foundation schätzt, dass sich die Zahl einschlägiger Webseiten zwischen 1997 und 2005 um 1.500% erhöht hat. Hinzu kommen Angriffe auf die Websysteme selbst. Allen Kriminalitätsformen ist gemeinsam, dass sie einem ständigen Wandel unterliegen, mit dem der Gesetzgeber und die Strafverfolgungsbehörden nur schwer Schritt halten können. DJG/ang/apo

BRÜSSEL (Dow Jones)--Die Europäische Kommission hat den Mitgliedstaaten vorgeschlagen, gemeinsam verstärkt gegen die zunehmende Kriminalität im Internet vorzugehen. Justizkommissar Franco Frattini legte am Dienstag eine Mitteilung zu einer entsprechenden Politik vor, die langfristig zu einer besseren Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden führen soll. Auch die Kooperation mit Drittländern ist vorgesehen, da es sich im Wesentlichen um grenzübergreifende Straftaten handelt. "Diese Politik wird nur Wirkung entfalten können, wenn der Dialog mit der Wirtschaft verstärkt wird", erklärte Frattini zudem. Er schloss auch gesetzgeberische Aktionen nicht aus, beispielsweise gegen den "Identitätsdiebstahl" oder um bestimmte Internetakteure zur Verantwortung ziehen zu können. Für November kündigte er eine Fachkonferenz zu speziellen Themen wie die Bekämpfung von Kindesmissbrauch im Web an. Dies könne zu weiteren Gesetzes-Empfehlungen oder zu Verhaltenskodizes führen, sagte der Justizkommissar. Bei der angestrebten vertieften Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden will die Kommission sich mit Europol abstimmen. Die Zahl krimineller Handlungen im Internet steigt nach Angaben der Kommission stetig. Dazu zählen herkömmliche Straftaten wie Betrug und Fälschung als auch neue Kriminalitätsformen wie die Veröffentlichung illegaler Inhalte wie der sexuelle Missbrauch von Kindern. Die britische Internet Watch Foundation schätzt, dass sich die Zahl einschlägiger Webseiten zwischen 1997 und 2005 um 1.500% erhöht hat. Hinzu kommen Angriffe auf die Websysteme selbst. Allen Kriminalitätsformen ist gemeinsam, dass sie einem ständigen Wandel unterliegen, mit dem der Gesetzgeber und die Strafverfolgungsbehörden nur schwer Schritt halten können. DJG/ang/apo

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