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Abwehrfront gegen Vodafone nimmt konkrete Züge an

EU-Mobilfunkallianz stellt Dienste vor

08.08.2003
BONN (CW) - Die Mobilfunkallianz zwischen Orange, Telefónica Móviles, Telecom Italia Mobile (TIM) und T-Mobile trägt erste Früchte. Die vier Partner unterzeichneten jetzt ein Kooperationsabkommen, um ihren Kunden länderübergreifende Mobilfunkdienste offerieren zu können.

Der weltweiten Dominanz von Vodafone wollte T-Mobile im April 2003 mit der Gründung einer internationalen Mobilfunkallianz begegnen. Hierfür konnte die Telekom-Tocher die französische Orange, die spanische Telefónica Móviles sowie die italienische TIM als Partner gewinnen. Ziel des Viererbundes ist es, den über 150 Millionen eigenen Kunden länderübergreifende Services anzubieten, wie das Vodafone mit seinen Töchtern teilweise bereits praktiziert. Glaubt man den Unternehmensberechnungen, so hat der Verbund mehr Teilnehmer als Vodafone mit rund 123 Millionen Mobiltelefonierern.

Ein entsprechendes Abkommen, das erste Dienste definiert, haben die Allianzmitglieder jetzt unterzeichnet. So erweitern die Gründungsmitglieder bis zum Jahresende ihr Diensteportfolio für Geschäftskunden. Per Mobilfunk haben diese dann, wie es bei T-Mobile heißt, jederzeit und überall Zugriff auf ihre Unternehmensnetze. Der hierzu erforderliche VPN-Dienst (VPN = Virtual Private Network) ist derzeit bei TIM, Telefónica Móviles und in diversen T-Mobile-Märkten verfügbar. Orange will bis Ende des Jahres nachziehen.

Darüber hinaus sollen Prepaid-Telefonierer ihre Handys künftig in mehr Ländern nutzen können. Ebenso arbeiten die Partner an einem Prepaid-Service, der es erlauben soll, Mobiltelefone in allen Mitgliedsländern aufzuladen. Ferner können die Reisenden auch im Ausland auf ihre gewohnten Dienste wie etwa die Sprach-Mailbox per Kurzwahlnummer zugreifen.

Neben diesen Komfortmerkmalen verbessern die Allianzmitglieder ihr Roaming-Angebot. So haben alle Kunden der Allianz, die in Westeuropa unterwegs sind, bald die Möglichkeit, den mobilen Datendienst GPRS länderübergreifend einzusetzen. Gleiches gilt für den Versand von MMS-Nachrichten (MMS = Multimedia Messaging Services), also etwa das Verschicken von Urlaubsfotos über die Mobilfunknetze. (hi)