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07.04.2008

EU will Handynutzung auf innereuropäischen Flügen ermöglichen

BRÜSSEL (Dow Jones)--Innerhalb des europäischen Luftraums soll die Handynutzung im Flugzeug künftig erlaubt sein. Die Europäische Kommission teilte den EU-Mitgliedstaaten am Montag entsprechende rechtliche und technische Bedingungen mit. Dieser neue Service werde allerdings nur dann Erfolg haben, wenn den Mobilfunkkunden dafür keine überhöhten Preise berechnet würden, mahnte die federführende Kommissarin Viviane Reding.

BRÜSSEL (Dow Jones)--Innerhalb des europäischen Luftraums soll die Handynutzung im Flugzeug künftig erlaubt sein. Die Europäische Kommission teilte den EU-Mitgliedstaaten am Montag entsprechende rechtliche und technische Bedingungen mit. Dieser neue Service werde allerdings nur dann Erfolg haben, wenn den Mobilfunkkunden dafür keine überhöhten Preise berechnet würden, mahnte die federführende Kommissarin Viviane Reding.

Von Fragen der einheitlichen Preisgestaltung, wie für das Roaming in terrestrischen Netzen, hat die Kommission zunächst abgesehen. Die Mobilfunknutzung in Flugzeugen sei ein Dienst, der sich erst noch entwickeln müsse und die Preise dafür sollten daher zunächst im Ermessen des Anbieters liegen, hieß es. Die Kommission werde die Preisgestaltung allerdings beobachten.

Mit den Regulierungsvorschlägen sollen die technischen Anforderungen von Bordgeräten für die europaweite Handynutzung festgelegt werden. Zudem soll ein einheitliches Verfahren zur gegenseitigen Anerkennung der einzelstaatlichen Genehmigungen von Handydiensten eingeführt werden, die den Fluggesellschaften von dem Mitgliedstaat erteilt werden, in dem sie registriert sind. Für Sicherheitsaspekte sind die nationalen Behörden und die EU-Agentur für Flugsicherheit zuständig.

Das Telefonieren und Verschicken von SMS mit dem Handy soll ab einer Flughöhe von 3.000 Meter erlaubt werden. In einigen Staaten wie Frankreich sei der Service bereits erprobt worden und einige Telekomanbieter beabsichtigten, solche Mobilfunkdienste im Jahresverlauf anzubieten, hieß es weiter. Die Kommission geht zudem davon aus, dass sich insbesondere EU-Nachbarstaaten dem System anschließen werden.

DJG/ang/apo

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