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14.02.2003 - 

Kompetenzzentrum geplant

EU will IT-Sicherheit verbessern

MÜNCHEN (CW) - Die EU-Kommission schlägt vor, eine zentrale europäische Sicherheitsbehörde einzurichten. Die European Network and Information Security Agency (Enisa) soll ab Anfang 2004 nationale Sicherheitsinitiativen koordinieren und tatkräftig unterstützen.

Die EU-Kommission beklagt das Fehlen einer zentralen Stelle auf europäischer Ebene, die nicht nur Daten zu sicherheitsrelevanten Themen oder Vorfällen sammelt und auswertet, sondern auch nationale Initiativen aktiv unterstützt.

Abhilfe soll die Enisa schaffen. Nach dem Willen der Kommission soll sie als Kompetenzzentrum Mitgliedsstaaten und EU-Institutionen in Fragen der Cyber-Security mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sie würde aus Sicht von Brüssel damit eine "Schlüsselrolle für die Sicherheit der digitalen Wirtschaft und die generelle Entwicklung der Informationsgesellschaft" spielen.

Aufgabe der neuen Agentur wird es unter anderem sein, grenzüberschreitende Sicherheitsinitiativen zu koordinieren, als Ansprechpartner für die nationalen Computer Emergency Response Teams (Certs) zur Verfügung zu stehen und Kooperationen zwischen verschiedenen Gruppen im Sicherheitsumfeld ins Leben rufen.

EU-Kommissar Erkki Liikanen, zuständig für die Bereiche Unternehmen und Informationsgesellschaft, sieht darin eine "wichtige Voraussetzung für das sichere Funktionieren von Netzen und Informationssystemen in Europa". Stimmen der EU-Ministerrat und das Europaparlament zu, könnte das neue Security-Zentrum am 1. Januar 2004 seine Arbeit aufnehmen. Für die ersten fünf Jahre sieht der Entwurf ein Budget in Höhe von 24,3 Millionen Euro vor. (ave)