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10.11.1995

Europa-Sprecher Burget: Bessere Zusammenarbeit mit IBM Mainframe-Image schadet dem IBM-Anwenderclub Guide Share

BERLIN (CW) - Nach ihrem Zusammenschluss haben sich die IBM- Anwendergruppen Guide und Share erstmals zu einer Grossveranstaltung in Berlin zusammengefunden. Mit Dieter Burget, President der Guide Share Europe, sprach CW-Redakteurin Monika Schalwat.

CW: Seit Anfang des Jahres sind die IBM-Benutzervereine Guide und Share verschmolzen. Wie beurteilen die Mitglieder diesen Schritt?

Burget: Die Anwender haben die Fusion gut verdaut. Die Staerken von Guide und Share liegen traditionell in der Organisation regionaler und europaeischer Arbeitsgruppen. Diese Aktivitaeten lassen sich jetzt noch besser gestalten.

CW: Hat sich die Krise der IBM in den letzten Jahren auf die Arbeit ihres Vereins ausgewirkt?

Burget: Die Probleme der ehemals sehr grossen und selbstbewussten IBM haben dazu gefuehrt, dass sie sich heute besser um ihre Kunden kuemmert. Wir finden ein wesentlich offeneres Ohr als noch vor zehn Jahren.

CW: Wie reagiert die IBM konkret auf Ihre Vorschlaege?

Burget: Wir diskutieren mit den Verantwortlichen und koennen Vorschlaege zum Design von Produkten, Services und Strategien machen.

CW: Schwer zu glauben, dass Guide Share Einfluss auf die Produktgestaltung der IBM hat...

Burget: Rund 80 Prozent unserer Forderungen sind im letzten Jahr beruecksichtigt worden.

CW: Ihr Verein zaehlt derzeit 2150 Mitglieder. Es sind aber kaum User aus den neuen Laendern oder Osteuropa dabei.

Burget: Leider. Wir haben es noch nicht geschafft, dort Fuss zu fassen. Ein Problem dabei ist, dass wir noch immer unter unserem Mainframe-Image leiden. Dieses Etikett haftet uns zu Unrecht an. Zwar nutzen etwa 90 Prozent unserer Mitglieder Grossrechner, doch rund um diese Anlagen stehen heute Workstations und PCs. Wir werden uns fuer das Computing des Jahres 2000 oeffnen muessen. Damit duerften wir auch den Endnutzer am Client erreichen, sofern er mit IBM-Equipment arbeitet.