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Price Waterhouse: Budgets wachsen langsamer

Europäische Banken wollen an ihren IT-Aufwendungen sparen

04.07.1997

Price Waterhouse hatte im vergangenen Jahr eine ähnliche Untersuchung gestartet und dabei einen deutlich höheren Zuwachs der Budgets festgestellt. Damals hätten die befragten Finanzdienstleister geplant, zehn bis 15 Prozent mehr als im Jahr zuvor für die Informationstechnik im Privatkundenbereich auszugeben. Den rückläufigen Trend begründet die in Frankfurt am Main ansässige Unternehmensberatung damit, daß die IT-Projekte der Banken häufig zu enttäuschenden Ergebnissen geführt hätten und daß nach wie vor Mangel an gut ausgebildeten Experten bestehe.

Ein Drittel der in diesem Jahr untersuchten Banken räumte ein, die letzte strategische Grundsatzentscheidung auf dem IT-Gebiet vor mehr als drei Jahren getroffen zu haben. Angesichts der raschen Veränderungen in der Informationstechnik hält Bell diese Zögerlichkeit für unangebracht. Schließlich seien die Banken in zunehmendem Maß als Informationslieferanten gefordert.

Insgesamt wenden die europäischen Geldhäuser in diesem Jahr durchschnittlich zwölf Prozent der im Geschäftsbereich Private Banking anfallenden Kosten für ihre Informationssysteme auf, so die Price-Waterhouse-Studie. Der größte Teil der Investitionssummen fließe in Portfolio-Management-Syteme, in die Transaktionsunterstützung sowie in den Back-Office-Bereich, wobei sich allerdings auch ein Trend zu Risiko-Management-Systemen abzeichne.