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Jupiter-Studie ermittelt gute Marktchancen, aber:


02.10.1998 - 

Europäische Händler müssen das Online-Geschäft noch lernen

In ihrem Report untersuchten die Marktforscher das typische Online-Retail-Geschäft. Hierbei handelt es sich um virtuelle Läden, die in erster Linie Bücher, Musik-CDs, Reisen und Computerprodukte vertreiben. Diesem Marktsegment prognostiziert Jupiter 1998 in den drei führenden europäischen Industrienationen Deutschland, Frankreich und Großbritannien ein Umsatzvolumen von 200 Millionen Dollar. Eine Summe, die sich gegen zwei Milliarden Dollar in den USA bescheiden ausnimmt.

Die Schere wird auch in Zukunft zwischen Nordamerika und Europa deutlich auseinanderklaffen. Für das Jahr 2002 hat Jupiter ein Marktvolumen von 3,3 Milliarden Dollar für das europäische Trio berechnet, für die Vereinigten Staaten 14 Milliarden Dollar.

Im Gegensatz zu den USA haben die traditionellen Händler in Europa allerdings gute Aussichten, auch im Web-Handel Fuß zu fassen. Ihr Vorteil liegt darin, das virtuelle Retail-Geschäft von der Stunde Null an mitgestalten zu können, während die alteingesessenen Distributoren in der Neuen Welt diese Chance verpaßten. Sie haben den Markt an Web-Unternehmen wie Amazon.com verloren. Für den E-Commerce-Erfolg der Traditionalisten in der Alten Welt sprechen nach Ansicht von Jupiter weitere Gründe: Erstens sind sie bekannt. Zweitens kennen sie ihre heimischen, aber auch anderen Märkte besser, als es bei den Händlern in Amerika der Fall war. Defizite weisen die Europäer allerdings im technischen Know-how auf, das schleunigst aktualisiert werden muß.