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08.04.1994

Europaeische Kollegen optimistischer Westdeutsche Manager sehen noch kein Ende der Rezession

FRANKFURT/M. (CW) - Westdeutsche Fuehrungskraefte beurteilen die wirtschaftliche Lage skeptisch. Im Gegensatz dazu sagen Unternehmensleiter aus anderen europaeischen Laendern fuer das erste Quartal 1994 das Ende der Rezession voraus.

Jeder vierte Manager aus den alten Bundeslaendern rechnet im ersten Quartal 1994 mit weniger Umsatz als im Vorjahr. 30 Prozent der westdeutschen Unternehmen gehen von steigenden Einnahmen aus. Der Grossteil der Entscheider aus den sieben anderen westeuropaeischen Laendern rechnet dagegen mit steigenden Umsaetzen. Dies ergab eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Dun & Bradstreet und seiner deutschen Tochtergesellschaft D&B Schimmelpfeng.

Rund 23 Prozent der westdeutschen Fuehrungskraefte wollen hoehere Verkaufspreise durchsetzen, und nur jeder Fuenfte erwartet, dass die Preise fallen. Wenig Hoffnung auf eine Entspannung am Arbeitsmarkt machen die Aussagen zur Personalplanung. Nur zehn Prozent der Manager beabsichtigen, im ersten Quartal dieses Jahres Mitarbeiter einzustellen, waehrend 15 Prozent Entlassungen voraussagen. 74 Prozent moechten die Belegschaftsgroesse nicht veraendern.

Die Prognosen der Dienstleister und der Bauunternehmen fallen positiv aus. 40 Prozent der Serviceanbieter rechnen mit hoeheren Umsaetzen und Verkaufspreisen. Das schlaegt sich in der Personalpolitik nieder: 26 Prozent der Verantwortlichen planen Neueinstellungen.