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31.08.2001 - 

6,5 Millionen verkaufte Systeme

Europäischer PC-Markt stagniert

MÜNCHEN (CW) - Die Marktforscher von IDC haben für das zweite Quartal vorläufige Zahlen zumeuropäischen PC-Markt vorgelegt: Nach Ansicht der Experten dürfte der Markt nun die Talsohle durchschritten haben.

Der westeuropäische Markt wuchs von April bis Juni gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahrs um gerade mal ein Prozent von 6,4 auf 6,5 Millionen verkaufte Rechner.

In der gesamten Emea-Region wurden nach den Berechnungen von IDC 6,1 Millionen Desktop-Rechner verkauft - 1,7 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Ein Trostpflaster für die Anbieter dürfte der Notebook- beziehungsweise Servermarkt sein. In diesen Sektoren kletterte der Absatz um 6,4 Prozent auf 1,6 Millionen respektive um 11,4 Prozent auf300 000 Stück. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Ländern unterschiedlich: Während in England der Verkauf um 4,4 Prozent auf insgesamt 1,2 Millionen PCs, Notebooks und Server zurückging, wuchs das Volumen in Frankreich um 8,6 Prozent auf rund eine Million Stück. In Deutschland registrierte IDC ebenfalls ein Minus um vier Prozent auf 1,4 Millionen Systeme. Hier wurden neun Prozent weniger Desktops, aber über 16 Prozent mehr Notebooks abgesetzt.

Mit einem Marktanteil von 17,4 Prozent nach Stückzahlen liegt Compaq vor Dell (10,1 Prozent) und HP (8,4 Prozent). Auf den weiteren Plätzen folgen Fujitsu-Siemens (7,9 Prozent) und IBM (7,4 Prozent).

Die Zukunftsaussichten indes sind nicht schlecht: Nach Berechnungen der Auguren dürfte mit dem zweiten Quartal der Tiefpunkt der Schwäche im PC-Markt erreicht sein. Bereits für das laufende Quartal soll der Absatz wieder um fünf Prozent und im vierten Quartal sogar um knapp zehn Prozent ansteigen.

Abb: Marktanteile in Emea

Verlierer des Quartals war Apple Computer. Das Unternehmen büßte knapp ein Drittel seines Absatzes ein. Quelle: IDC EMEA