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31.07.1992 - 

Hohes Wachstum in Spanien und Deutschland

Europäischer Unix-Umsatz stieg 1991 trotz Krise um 15 Prozent

KOPENHAGEN (CW) - Auch wenn die Computerindustrie von der Rezession gebeutelt wird, ist der Umsatz mit Unix-Rechnern 1991 in Europa um 15 Prozent auf 6,9 Milliarden Dollar gestiegen. Das ergab eine Studie der Unix-Abteilung des Marktforschungsunternehmens International Data Corporation (IDC) in Kopenhagen. Im Jahr davor hatte das Volumen noch bei sechs Milliarden Dollar gelegen, die Wachstumsrate bei 13 Prozent.

Am schnellsten wuchs der Unix-Markt nach den Erkenntnissen der IDC-Experten in Spanien und Deutschland. In der Bundesrepublik sei der Marktanteil von Siemens-Nixdorf gesunken, wogegen Sun Microsystems, IBM und Unisys zugelegt hätten.

Indirekt habe die Krise der DV-Branche den Verkauf von Unix-Systemen sogar angekurbelt, weil sie den Umstieg von Großrechnern auf kleinere Computer fördere, so die Wirtschaftswissenschaftler. Die Spitzenreiter-Position der Spanier begründeten die Analysten mit großen Nachholbedarf die Marktes und den Investitionen der Regierung in Workstations.

In den nächsten sechs Jahren erwartet IDC eine durchschnittliche jährliche Zunahme des Umsatzes im Unix-Segment um 14 Prozent.

1998 soll das Volumen in Europa bei gut 16 Milliarden Dollar liegen. Noch schneller, mit jährlich 28 Prozent, soll der Umsatz auf dem Markt für Unix-PCs wachsen.

Die Analysten erwarten, daß Spanien und die Bundesrepublik Deutschland die Märkte bleiben, in denen Unix am stärksten zulegen wird.