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19.09.2003 - 

Lowend-Systeme legen in den USA deutlich zu

Europas Servermarkt bleibt schwach

MÜNCHEN (CW) - Laut IDC klettert 2003 das Server-Marktvolumen in den USA um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Westeuropa hält sich mit Investitionen indes weiter zurück.

Mit einem Wachstum von drei Prozent meldet sich der US-amerikanische Servermarkt dieses Jahr aus der Talsohle zurück, prognostiziert IDC. In den beiden Vorjahren hatte es jeweils einen Rückgang der Umsätze in dem Segment gegeben. Insgesamt sollen in den USA dieses Jahr 18,2 Milliarden Dollar mit neuen Servern umgesetzt werden. Während sich die so genannten Emerging Markets in Asien und Osteuropa dem Wachstumstrend anschließen können, ist die Nachfrage in den Ökonomien Westeuropas und Japans sowie in den finanziell angeschlagenen Ländern Lateinamerikas weiterhin verhalten. Die Folge: Das weltweite Marktvolumen soll bei rund 49 Milliarden Dollar stagnieren.

Besonders gut verkaufen sich in den USA kleine Server mit x86-Prozessoren (Intel, AMD) unter den Betriebssystemen Windows oder Linux. Letztere Geräte sollen laut Prognose 2003 gegenüber dem Vorjahr um 34 Prozent wachsen und einen Umsatz von 3,1 Milliarden Dollar erbringen. Der Windows-Markt legt hingegen nur um acht Prozent auf 15 Milliarden Dollar zu, prognostizieren die Beobachter. Auch die Blade-Server werden stark nachgefragt: Liegt ihr Anteil am Gesamtmarkt gegenwärtig bei drei Prozent, sollen 2007 schon 2,2 Millionen Stück abgesetzt werden, was einen Anteil von etwa 27 Prozent bedeuten würde. Im zweiten Quartal dieses Jahres wurden 41000 Blades abgesetzt.

Demgegenüber stagniert das Unix-Segment bei Umsätzen von knapp 20 Milliarden Dollar - für die Anbieter ist das jedoch ebenfalls eine gute Nachricht: Seit dem Jahr 2000 schrumpfte das Marktvolumen um zwölf Milliarden Dollar oder annähernd zwei Fünftel, so die Marktforscher. Für die kommenden fünf Jahre rechnet IDC mit sich kaum verändernden Einnahmen im Unix-Segment. Indes schrumpft der Marktanteil von gegenwärtig 40 Prozent auf 35 Prozent im Jahr 2007.

Langfristig geht IDC davon aus, dass der weltweite Server-Markt in den nächsten fünf Jahren ein durchschnittliches Wachstum von 2,8 Prozent vorweisen kann. Das Gesamtvolumen beläuft sich 2007 demnach auf rund 56,6 Milliarden Dollar. In der gleichen Zeitspanne steigt die Zahl der ausgelieferten Systeme um 12,7 Prozent auf 8,1 Millionen neue Server. (ajf)