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10.04.1998 - 

Integration von Sprachübertragungen und Internet

EWSD-Neuheiten von Siemens für Telefonnetzbetreiber

Mit einem in das Internode-EWSD integrierten Point of Pre- sence (PoP) kann der Netzbetreiber seinen Kunden eine Auffahrt auf die Datenautobahn bieten. Dabei setzt Siemens auf die Technik der Universal Asymmetrical Digital Subscriber Line (UDSL) und verspricht eine 40fache Übertragungsgeschwindigkeit verglichen mit herkömmlichen 28,8-Kbit/s-Modems. Durch die Integration von EWSD und PoP sind Netzbetreiber in der Lage, den Kunden neue Mehrwertdienste anzubieten.

Das System kann beispielsweise eintreffende E-Mails mit einem optischen oder akustischen Signal am Telefon melden, ohne daß der Rechner eingeschaltet ist. Während einer Internet-Session zeigt der Dienst "Call Waiting" am PC an, daß der Nutzer angerufen wird. Ihm bleibt die Entscheidung überlassen, ob er weitersurft oder das Gespräch annimmt. Dieses Feature wird durch "Call Completion" dahingehend erweitert, daß der Besuch im Web während des Telefonats nicht unterbrochen werden muß. Zusatzdienste des Telefonanschlusses lassen sich schließlich mittels der Funktion "Subscriber Controlled Input" vom PC aus konfigurieren.

Gleichzeitig hat Siemens die EWSD-Systeme "Powernode" und "Broadbandnode" vorgestellt. Mit Broadbandnode sind Verbindungen vom Telefonnetz zum ATM-Breitbandnetz schaltbar, um LANs, Corporate Networks und Multimedia-Terminals anzuschließen. Powernode erhöht die Durchschaltekapazitäten von EWSD-Vermittlungssystemen. Über Ortsvermittlungsstellen werden dann bis zu 600000 Teilnehmer, über Transitvermittlungsstellen rund 240000 Trunks abgewickelt.