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24.09.1993

Ex-Chef von USL draengt UB in den Low-end- und Midrange-Markt Pieper moechte Ungermann-Bass wieder auf Vordermann bringen

CUPERTINO (IDG) - Der kalifornischen Networking-Company Ungermann- Bass (UB) steht ein umfangreiches Face-lifting bevor. Der frischgebackene Praesident Roel Pieper will die bisher traditionell auf den High-end- Markt spezialisierte Tandem-Tochter jetzt auch auf Low-end sowie Midrange-Kurs bringen und ausserdem einen Schwerpunkt auf Unix legen.

Hochgesteckte Ziele hat sich der Nachfolger von Ralph Ungermann und ehemalige USL-Chef Pieper auf die Fahnen geschrieben, um die lange erfolgsverwoehnte, jetzt aber ins Schlingern geratene Company UB wieder auf Vordermann zu bringen. Die Kalifornier schreiben seit einem halben Jahr rote Zahlen und fuhren im letzten Quartal ein Rekordminus von sieben Millionen Dollar ein. Pieper, der auch ins Board der Mutter Tandem berufen wurde, beabsichtigt jetzt, auch auf den lukrativen Low-end- und Midrange-Maerkten, die bislang der Networking-Konkurrenz ueberlassen wurden, den Rahm abzuschoepfen.

Laut Pieper haetten sowohl Tandem als auch UB bisher den Client- Server-Bereich in ihrer Produktstrategie voellig ver- nachlaessigt. Vorrangige Aufgabe sei es deshalb, so der CEO, beide Unternehmen in diesem Sektor zu einem Anbieter von Schluesselkomponenten, Technologien sowie Dienstleistungen zu machen. Eine wichtige Rolle im neuen Konzept Piepers, das er in den naechsten Wochen vorstellen will, soll das Unternehmen Networth spielen, an dem UB die Mehrheit haelt. Die US-Firma mit Sitz in Dallas ist auf die Fertigung von Segmenten fuer den LAN-Bereich sowie die Kopplung lokaler Netze spezialisiert.

Trotz der zusaetzlichen Ausrichtung auf andere Maerkte werden die Kalifornier ihr Augenmerk auch kuenftig auf ihre Domaenen - zum Beispiel das Switching - legen. Pieper kuendigte jedoch an, saemtliche Kooperationen und Produkte, die UB auf diesem Sektor aufzuweisen hat, genauestens unter die Lupe zu nehmen und jene auszusortieren, die nicht mehr ins Konzept passen.

Ausserdem legte der durch seine USL-Vergangenheit auf Unix programmierte Pieper ein Bekenntnis zu dem Betriebssystem ab, das er kuenftig verstaerkt in das Portfolio von Tandem und UB integrieren moechte. Naehere Angaben ueber seine Unix-Plaene machte der CEO, der kuerzlich aus dem Novell-Board ausschied, jedoch nicht. u