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05.01.2009

Ex-Freenet-Chef Spoerr vor Gericht

Der scheidende Freenet-Vorstandschef Eckhard Spoerr muss sich gemeinsam mit Finanzvorstand Axel Krieger vor dem Landgericht Hamburg wegen des Verdachts auf Insider-Handel verantworten. Spoerr, der kurz vor Weihnachten seinen Rücktritt zum 23. Januar angekündigt hatte, wird vorgeworfen, im Juli 2004 30 000 Aktien von Freenet verkauft zu haben, kurz bevor der Aktienkurs wegen der Veröffentlichung eines negativen Geschäftsberichts einbrach. In gleicher Weise habe laut Staatsanwaltschaft der Finanzvorstand gehandelt. Damit hätten die beiden Manager internes Wissen über das Unternehmen unerlaubt für eigene Geschäfte genutzt und so jeweils 1,1 Millionen Euro verdient.

Bei Freenet weist man die Vorwürfe als haltlos zurück und will sich vor dem Hintergrund des laufenden Verfahrens nicht weiter dazu äußern. Spoerrs Rückzug von der Firmenspitze hat Beobachtern zufolge nichts mit dem Prozess zu tun. Nach einem Machtkampf mit Freenet-Großaktionären habe Spoerr seinen Rücktritt angekündigt. Hintergrund des Streits war unter anderem die schlechte Kursentwicklung des Konzerns, der nach eigenen Angaben 19 Millionen Mobilfunkkunden hat. Auch Differenzen über einen Verkauf der Freenet-Festnetzsparte hätten zudem eine Rolle gespielt. (hi)