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Maisonrouge Staatssekretär im Pariser Industrieministerium:


10.10.1986 - 

Ex-IBMer soll CGE und CGCT privatisieren

PARIS (CW) - Für die Privatisierung ihrer Telecom-Industrie hat sich die französische Regierung jetzt einen Mann aus der Privatwirtschaft geholt: Jacques Maisonrouge, bis 1984 bei IBM als deren Europa-Boß in Amt und Würden.

Maisonrouge soll als Staatssekretär und zweiter Mann nach Industrieminister Alain Madelin offenbar vor allem das heikle Problem der Privatisierung von CGE und CGCT, der beiden staatlichen französischen Telecom-Unternehmen, lösen.

Bei CGE gibt es nach dem spektakulären Deal mit ITT nach wie vor eine Reihe von Detailfragen, insbesondere, was die Finanzierung des Zusammenschlusses anbelangt.

Bei der CGCT, der Nummer zwei in Frankreich auf dem Gebiet der öffentlichen Vermittlungstechnik mit einem Marktanteil von rund 16 Prozent, geht es darum, aus den ausländischen Beteiligungsofferten das beste Angebot auszuwählen. Zu den potentiellen Bewerbern gehören dem Vernehmen nach seit längerem Siemens, AT&T und Ericsson. Auch die italienische Italtel und die britische Plessey sind in Paris vorstellig geworden.

Von soviel Interesse offenkundig überrascht, hat die französische Regierung - nahezu zeitgleich mit der Ernennung von Maisonrouge - nunmehr die Entscheidung über die Zukunft der CGCT verschoben. Begründet wurde dieser Schritt mit noch ausstehenden notwendigen Arbeiten zur Vorbereitung der Privatisierung. Gleichzeitig hieß es, die ausländischen Interessenten erhielten damit die Gelegenheit, ihre Angebote aufzubessern.