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28.06.2009

Ex-Siemens-Chef in Griechenland will mit Behörden kooperieren - SZ

MÜNCHEN (Dow Jones)--Der ehemalige Siemens-Chef in Griechenland, Michael Christoforakos, soll nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (SZ/Montagsausgabe) in dieser Woche von der Münchner Staatsanwaltschaft vernommen werden. Er könnte den Ermittlern wertvolle Hinweise liefern, welche ehemaligen Siemens-Vorstände und Politiker in Athen in den Schmiergeldskandal verwickelt sind. "Christoforakos ist bereit, sich einem Verfahren in München zu stellen", sagt sein Münchner Anwalt Stefan Kursawe. "Da wird er kooperieren."

MÜNCHEN (Dow Jones)--Der ehemalige Siemens-Chef in Griechenland, Michael Christoforakos, soll nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (SZ/Montagsausgabe) in dieser Woche von der Münchner Staatsanwaltschaft vernommen werden. Er könnte den Ermittlern wertvolle Hinweise liefern, welche ehemaligen Siemens-Vorstände und Politiker in Athen in den Schmiergeldskandal verwickelt sind. "Christoforakos ist bereit, sich einem Verfahren in München zu stellen", sagt sein Münchner Anwalt Stefan Kursawe. "Da wird er kooperieren."

Christoforakos sitzt seit Donnerstag letzter Woche in Auslieferungshaft. Die griechische Justiz will ihn wegen der Schmiergeldzahlungen von Siemens an die nationale Telefongesellschaft OTE vor Gericht zustellen. Korruption wird in Athen mit lebenslanger Haft geahndet. Die Anwälte die Christoforakos vertreten, sehen aber laut "SZ" einen Ausweg. Ihr Mandant solle der Staatsanwaltschaft in München erzählen, was er über die Korruption bei Siemens weiß. Dann könnte der Grieche, der auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, in München vor Gericht kommen und in seiner Heimat für dieselben Delikte nicht noch einmal bestraft werden.

Christoforakos soll laut "SZ" bei zwei Notaren CD´s mit Informationen über Schmiergeldzahlungen in Athen hinterlegt haben. Darin soll akribisch notiert sein, wer bei Siemens und in Griechenland in den Skandal verwickelt ist.

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