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14.12.1990 - 

Weniger Aufträge in der grafischen Industrie:

Ex-Siemens-Tochter Hell setzt 550 Mitarbeiter vor die Tür

KIEL (vwd) - Die Dr.-Ing. Rudolf Hell GmbH, Kiel, die gerade mit Linotype fusionierte, zieht Konsequenzen aus der deutlich verschlechterten Auftragslage: Rund 550 Arbeitnehmer werden ihren Hut nehmen müssen.

Die im letzten Quartal des Geschäftsjahres 1989/90 (30. September) rückläufige Auftragslage und hohe Lagerbestände würden zum Abbau von etwa 550 der 2464 Arbeitsplätze zwingen, teilte die Geschäftsführung mit. Umgehend dürften vor allem in der Fertigung und in fertigungsnahen Bereichen etwa 300 Mitarbeiter entlassen werden. Weitere 250 Arbeitsplätze sollen voraussichtlich im kommenden Jahr abgebaut werden.

Ursache für die rückläufige Auftragslage sei die verschlechterte wirtschaftliche Situation in fast allen Abnehmerländern. Namentlich in den USA, Großbritannien und Frankreich habe sich das Investitionsklima erheblich abgekühlt. Seit Jahresmitte verzeichne der Auftragseingang aus diesen wichtigen Exportländern besonders bei lohnintensiven Scannern starke Einbußen.

Auch das Ostgeschäft sei praktisch zum Erliegen gekommen. Im vergangenen Geschäftsjahr konnte Hell den Umsatz um 31 Prozent auf 684 (1989: 523) Millionen Mark steigern und erstmals wieder einen Gewinn von 18,7 Millionen Mark ausweisen.