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Seit Jahren Verluste aufgehäuft

Exabyte steckt tief in finanziellen Problemen

22.11.2002
MÜNCHEN (CW) - Der US-amerikanische Bandspeicherspezialist Exabyte hat unlängst der Börsenaufsicht mitgeteilt, dass der Fortbestand der Company auf der Kippe stehe. Nun rudert das Unternehmen zurück und spricht von einer Turnaround-Situation.

Mit einer Pflichtmitteilung an die US-amerikanische Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) hat Exabyte Spekulationen hervorgerufen, dass das Unternehmen kurz vor dem Bankrott steht. In den vergangenen fünf Jahren seien operative Verluste aufgelaufen, zudem sei der Cashflow in den letzten drei Jahren negativ gewesen, hieß es in der Pflichtmitteilung. Einer Bargeldreserve von drei Millionen Dollar stehe ein Defizit von 84 Millionen Dollar gegenüber. Daher seien "substanzielle Zweifel" am Fortbestand des Unternehmens aufgekommen, berichtete Exabyte.

Laut Marketing-Chef Kelly Beavers wird die Terminologie der Pflichtmitteilungen sehr rigide gewählt, um eventuelle Schadensersatzklagen abzuwehren und die Investoren anzuhalten, sich selbst ein genaues Bild zu machen. Auch die vergangenen Mitteilungen an die SEC hätten diese Passagen in ähnlicher Form enthalten. Statt vor einer Pleite befinde sich die Company laut Beavers gegenwärtig in einer "Turnaround-Situation". Das Management sei ausgetauscht worden, und ein kürzlich geschlossenes Abkommen mit IBM werde zum Überleben der Company beitragen. Zumindest bis zum Ende des laufenden Jahres sei die Finanzierung sichergestellt. (ajf)