Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

11.10.2007

Exchange-Alternative Postpath lernt Push-Mail

Die neue Version 3.0 des Postpath-Servers erleichtert die Einbindung mobiler Geräte in die E-Mail-Infrastruktur.

Der US-Anbieter Postpath hat einen gleichnamigen Linux-basierenden E-Mail- und Collaboration-Server entwickelt, der die Schnittstellen von Microsoft Exchange nachbildet und sich somit als direkt kompatible Alternative einsetzen lässt. In Version 3.0 unterstützt die Lösung nun sowohl den Blackberry Enter-prise Server (BES) von Research in Motion (RIM) als auch Microsoft ActiveSync. Diese beiden Push-Technologien werden von einer Vielzahl von Unternehmen für mobile Geräte verwendet, um E-Mail, Kalender und weitere mobile Services überall nutzen zu können. Mit BES und ActiveSync deckt Postpath die bei weitem größte Mehrheit der mobilen Geräte im Unternehmenseinsatz ab, nämlich Blackberry-Geräte und Smartphones mit den Betriebssystemen Windows Mobile, Symbian oder Palm OS. Die Marktforscher von Gartner spekulieren außerdem, dass in Kürze auch das iPhone von Apple ActiveSync unterstützen wird.

Laut Postpath-CEO Duncan Greatwood ist Version 3.0 dabei noch leistungsfähiger und unterstützt mehr gleichzeitige Nutzer als Exchange selbst: Es sei durchaus realistisch, Tausende von mobilen Nutzern auf einen gemeinsamen Postpath-Server zugreifen zu lassen, erklärte der CEO. Immerhin unterstützte die Software 500 Mal mehr parallele Synchronisationsversuche als Exchange.

Handhelds legen dem Exchange-Server typischerweise die doppelte bis vierfache Last eines Outlook-Clients auf, weil sie in kurzen Abständen Daten mit dem Server synchronisieren. Hier sei laut Anbieter die Lösung Postpath 3.0 im Vorteil, da sie leistungssteigernde Mechanismen um bis zu fünf Mal I/O-effizienter mache als Exchange. Die Synchronisation werde damit bis zu 100 Mal schneller, ohne dass die Lastgrenze des Servers bei I/O-Operationen dadurch erreicht werde, so Postpath. (mb)u