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30.10.1998 - 

Linux soll bessere Grundlage für Sicherheitsprodukte sein

Experten warnen vor Firewalls auf Basis von Windows NT

Windows NT als Grundlage für eine Firewall hält Wau Holland, Gründer des Chaos Computer Clubs (CCC) in Hamburg, für denkbar ungeeignet. Da Microsoft den Sourcecode nicht offenlegt, könne niemand überprüfen, ob sicherheitsrelevante Bereiche korrekt implementiert wurden, sagte das CCC-Urgestein während einer CW-Podiumsdiskussion auf der Systems '98. Als Plattform für Sicherheitssysteme seien dem Produkt aus Redmond daher Betriebssysteme vorzuziehen, deren Quellcode jedem zugänglich ist, wie etwa das Unix-Derivat Linux.

Grundsätzlich läßt sich jedes Betriebssystem so konfigurieren, daß Hacker nur wenig Chancen haben, schätzt Martin Hell, technischer Leiter des Sicherheitsdienstleisters Crocodial aus Hamburg. Um dies bei Microsofts Basissoftware zu bewerkstelligen, müsse ein IT-Experte die Software allerdings besser kennen als der Hersteller selbst. Unix-Systeme in diesem Kontext als generell sicherer zu bezeichnen, sei jedoch vermessen.

"Letztlich liegt es bei dem Anwender, ob er sich mit einer Firewall unter NT zufriedengibt, die auch mal abstürzen kann", gibt Andreas Kroll zu bedenken. Er leitet die Supportabteilung des IT-Sicherheitsanbieters The Bristol Group.

Lutz Becker, Geschäftsführer des Sicherheitsherstellers Norman Data Defense Systems, wandte ein, der Markt verlange nun mal NT-Lösungen. "Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, daß wir Sicherheitsprodukte entwickeln, die auf einer speziell dafür angepaßten Linux-Version basieren", orakelt Becker.