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17.04.1998 - 

Studie beziffert den Schaden für die US-Industrie

Exportverbot von Kryptotechnik verursacht Milliardenverluste

Die Zahlen des unabhängigen Instituts sollen direkte wie auch indirekte Verluste erfassen. Das sind zum einen die Umsatzeinbußen, die US-amerikanische Kryptographie-Anbieter durch Hersteller aus anderen Ländern erleiden. Zudem wachsen weitere Industriezweige, die wie etwa das Online-Banking auf die Verschlüsselungstechnik angewiesen sind, langsamer. Schließlich rechnet das Institut noch Verluste ein, die dadurch entstehen, daß mögliche Effizienzverbesserungen und Kosteneinsparungen durch die Nutzung des Internet, der Intranets und Extranets nicht ausgeschöpft werden.

Alles in allem habe das Exportverbot negative Auswirkungen auf einen Markt, der den USA einen enormen wirtschaftlichen Boom bringen könnte, so Erik Oelbeter, Ko-Autor der Studie und Direktor der TK- und IT-Abteilung bei ESI. Das Institut betonte bei der Präsentation des Berichts "Finding the Key: Reconciling National and Economic Security Interests in Cryptography Policy" seine Unabhängigkeit.Es werde von keinem Software- oder Kryptotechnik-Hersteller unterstützt.Kritik mußten das FBI und die Justizbehörden über sich ergehen lassen, denn laut ESI habe das Exportverbot nur minimale bis gar keine Wirkung auf den Versuch, Recht und Gesetz in den elektronischen Medien durchzusetzen.ESI rät, die Exportschranken zu öffnen, zumal nahezu die Hälfte der weltweiten Hersteller von Kryptoverfahren nicht in den USA ansässig sind und somit keinen Beschränkungen unterliegen.Das Institut empfiehlt statt dessen ein international abgesprochenes Vorgehen bei der Verschlüsselungstechnik.Die Studie ist im Internet unter http://www.econstrat.org/crypto.htm zu finden.