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14.04.2008

Extreme Networks leistet Entwicklungshilfe

Der Netzausrüster stellt neue Layer-2-Switches sowie zusätzliche Produkte für Core, Aggregation, Edge und Wireless vor.

Mit den neuen Geräten der "X350 Series" erweitert Extreme Networks seine bestehende Summit-Reihe um weitere vorkonfigurierte Gigabit-Ethernet-Switches (GbE). Die Devices sind mit 24 oder 48 Ports ausgestattet, laufen mit dem Extreme-XOS-Betriebsystem und eignen sich mit einem Preis von 1800 beziehungsweise 3000 Dollar speziell zur kostengünstigen Anbindung schneller Desktop-Rechner.

Außerdem hat Extreme Networks seine modulare "BlackDiamond-8800"-Switch-Familie um Management-Blades für die "C"-Series ergänzt. Die ab 6000 Dollar erhältlichen Module sollen Skalierbarkeit und Portdichte für Gigabit- und 10-Gigabit-Ethernet bieten und vor Ort die Erweiterung um Power-over-Ethernet (PoE) ermöglichen.

Um dazu passende WLAN-Access-Points auf Basis des superschnellen Draft-Standards 802.11n bereitzustellen, bedient sich Extreme über eine OEM-Partnerschaft bei Siemens Enterprise Communications (SEN). Das Münchner Unternehmen hat Anfang des Jahres als erster Hersteller WLAN-Geräte vorgestellt, die trotz voller 802.11n-Funktionalität mit dem PoE-Standard kompatibel sind, also mit den kontinuierlich über ein Ethernet-Kabel verfügbaren knapp 13 Watt Stromzufuhr auskommen. Die Technik selbst stammt indes vom Bostoner WLAN-Startup Chantry Networks, mit dem Extreme bereits vor der Übernahme durch Siemens eine OEM-Vereinbarung unterhielt.

Außerdem hat Extreme nun den neuen "Summit WM20 WLAN Controller" herausgebracht. Das Device soll es Unternehmen ermöglichen, bei der Verwaltung kleinerer WLAN-Installationen auch anspruchsvolle Voice-over-Wireless-Anwendungen zu einem erschwinglichen Preis zu realisieren. Kunden mit mehreren Anwendungen in komplexen drahtlosen Installationen profitierten hingegen von den flexiblen Traffic-Management-Fähigkeiten, die mehr Sicherheit und ein effektiveres Bandbreiten-Management in anspruchsvollen 802.11n-Umgebungen ermöglichen. Der Summit WM20 Wireless LAN Controller ist ab 6000 Dollar erhältlich, die Preise für die neuen Indoor-Access-Points liegen bei 1300 Dollar. Access Points für den Außeneinsatz sollen ab Juli für rund 2500 Dollar erhältlich sein.

Extreme XOS 12.1

Auf der Software-Seite hat Extreme seinem Switch-Betriebssystem ein Update beschert, um Netzverantwortlichen weitere Verwaltungs-Tools bereitzustellen. Bereits seit einem Jahr verfügt Extreme XOS über die Universal-Port-Technologie zur ereignisgesteuerten Switch-Automatisierung. Diese kann beispielsweise Edge-Ports automatisch konfigurieren, sobald dort ein Gerät angeschlossen wird oder durch die geplante Abschaltung von Power-over-Ethernet Strom sparen und die Sicherheit des Netzwerks erhöhen. Mit der Version 12.1 von Extreme XOS kann nun jedes Ereignis, das in der Log-Datei eines Switches auftaucht, einen automatisierten Prozess auslösen.

Im Rahmen des Updates von Extreme XOS hat der Anbieter außerdem ein Software Developer Kit (SDK) für das Switch-Betriebssystem freigegeben. Extreme will mit dem SDK Technologiepartner, Value-Added-Reseller und Kunden dazu animieren, ihre Lösungen durch Interaktionen mit dem Extreme-XOS-Betriebssystem auf Basis von Web-Services zu erweitern und aufzuwerten.

Außerdem können Kunden und Partner von Extreme Networks auf der Online-Plattform "Widget Central" so genannte "Widgets" als Erweiterungen für ihr Netz kostenlos herunterladen, tauschen, entwickeln und beliebig verändern. Zum Start der Website hat der Hersteller mehr als 25 Widgets beigesteuert, die Kunden in den vier Kategorien Implementieren, Überwachen, Betrieb und Optimieren unterstützen sollen. Gleichzeitig dienen sie als Referenzimplementierung für Entwickler - können also nicht nur kostenlos aus dem Netz geladen, sondern auch an spezielle Bedürfnisse angepasst, erweitert und innerhalb der Nutzergemeinde von Extreme weitergegeben werden.

Mit den Tools will das Unternehmen aus Santa Clara, Kalifornien, seinen Kunden dabei helfen, die Kosten für Anschaffung, Installation und Betrieb ihrer Netzkomponenten mit den Herausforderungen des harten Netzalltags wie Konvergenz, Mobilität und Sicherheit besser in Einklang zu bringen. Eine Balance zwischen Kosten und Funktionen zu finden, stelle die hohe Kunst eines Netzverantwortlichen oder CIOs dar, erklärte Chief Marketing Officer Paul Hooper. (mb)