Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

07.02.1986 - 

Elektrotechnische Industrie sucht erst in zweiter Linie Informatiker:

Fachkräftebedarf bei Herstellern gedeckt

HAMBURG (lo) - Genügend Fach- und Führungskräfte haben nach Werten der jüngsten SCS-Arbeitsmarktanalyse für 1985 die DV-Hersteller aufweisen können. So ist derzeit etwa der Informatiker für die Elektrotechnik und den Maschinenbau nur noch an zweiter Stelle interessant. Immerhin nahm die Zahl der Offerten für Informatiker dennoch um ein Drittel zu. In der expandierenden Feinmechanischen und Optischen Industrie sind indes Top-Jobs zu vermuten.

Allen voran mit nahezu 15 Prozent der Angebote blieben 1985 bedeutendste Stellenausschreiber die Unternehmen der Elektrotechnischen Industrie. Dem Jahr 1984 gegenüber zeigt sich ein Zuwachs von 5,3 Prozent proportional zum Wirtschaftswachstum. Wie die SCS Personalberatung GmbH in Hamburg feststellte, suchte die Elektrotechnik mit einem Anteil von 62 Prozent hauptsächlich Ingenieure, an zweiter Stelle standen Informatiker und andere DV-Spezialisten mit zehn vom Hundert.

Aus dem Maschinen- und Apparatebau stammten laut SCS im Vorjahr mehr als zwölf Prozent aller Vakanzen - 1984 waren es 10,5 Anteile, was eine überproportionale Steigerung in zwölf Monaten um rund 29 Punkte ausmacht. Gut 20 Anteile der freien Positionen waren jeweils für die Produktionsabteilungen sowie für den Verkaufsbereich gedacht, zwölf Prozent richteten sich an Konstruktionsfachleute .

Den höchsten Zuwachs indes an ausgeschriebenen Positionen mit nahezu 60 Prozent erreichte die Feinmechanische und die Optische Industrie, die auf die Gesamtanteile des Stellenmarkts bezogen jedoch nur 2,7 Prozent belegt.

Danach notiert SCS die Fahrzeugindustrie, die um die Hälfte mehr Angebote für Topkräfte in überregionalen Tages- und Fachzeitungen inserierte. Platz drei in der Wertung der Hamburger Berater sicherte sich der Maschinen- und Apparatebau mit einer Steigerungsrate von 23 Prozent. Ein Fünftel mehr Angebote schließlich brachte die Chemische Industrie an die vierte Stelle.

Auf sämtliche Aufgabenbereiche bezogen, resümiert die SCS Personalberatung, zeigt diese Stellenmarktanalyse für 1985 eine nahezu sechsprozentige Steigerung der Ausschreibungen für Management- und Führungspersonal gegenüber 1984, Indikator für die Hamburger Tochter der SCS Scientific Control Systems GmbH für einen anhaltenden Wirtschaftsaufschwung hierzulande.