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28.08.1987

Fairer Ausgleich

Betrifft CW Nr. 33 vom 14. August 1987, Gastkommentar von Dr. Christoph Zahrnt: "Die Angst des Auftragnehmers vor den Besonderen Vertragsbedingungen"

Der Meinung von Dr. Christoph Zahrnt ist sicherlich zuzustimmen, daß man mit den BVB-Regelungen generell leben kann. Insofern reduziert sich die "Angst des Auftragnehmers" auch nur auf die Schwerfälligkeit in der Abwicklung und die eingeschränkte Praktikabilität des BVB-Vertrages.

Die eigentlichen und auch berechtigten "Ängste" des Auftragnehmers liegen wohl in der Phase vor der Auftragsvergabe. Hierbei werden die BVB-Regelungen als eine für den Auftraggeber unverhandelbare Ausgangsbasis betrachtet, die jedoch - am Einzelfall orientiert - beliebig im Sinne des Auftraggebers ergänzt werden.

Vielleicht sollte sich der Behördenauftraggeber doch öfter auf die gute Ausgangsidee der BVB besinnen. Im unüberschaubaren Wald der verschiedenen Geschäftsbedingungen sollten die BVB ein fairer Ausgleich in einer komplizierten Materie für die öffentliche Hand, sozusagen als standardisierter Kompromiß, vorgegeben werden.

Unter dem Wettbewerbsdruck zwischen den Anbietern einerseits und einer immer laxer gehandhabten Vergabepraxis der öffentlichen Hand andererseits sind leider die Ängste des Auftragnehmers nicht immer unberechtigt.

Peter Ohl, Nixdorf Computer AG, München, Vertriebsbereich Öffentliche Verwaltung/Sozialversicherungen