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Londoner Unternehmen analysiert Portable-Markt in Europa:

Falsches Marketing hemmt Portables

06.09.1985

LONDON (CWN) - Der Absatz im Portable-Markt stagniert. Obwohl in Europa rund 12 Millionen Personen regelmäßig geschäftlich verreisen, konnten im vergangenen Jahr nur etwa 85 000 Portables verkauft werden. Dies ergab eine Studie des Londoner Marktforschungsunternehmens Systems Concepts Ltd.

Gründe für den stagnierenden Portable-Absatz sieht Systems Concept hauptsächlich in ungeeigneten Verkaufsstrategien. Die herkömmlichen Argumente für den Kauf eines Mikros oder Minis funktionierten im Portable-Markt nicht. Die Geräte dürften nicht länger als "kleine" Mikrocomputer angeboten werden, sondern als "Systeme zur persönlichen Unterstützung".

Auch existieren laut Systems Concept zu viele Fehlkonzeptionen im Portable-Bereich. Die Untersuchungen hätten ergeben, daß nahezu 75 Prozent aller Geschäftsreisenden mit dem Auto unterwegs seien. Die meisten Hersteller aber würden keine Auto-Batterie-Kabel zur Verfügung stellen, die das Aufladen des Portables ermöglichten.

Darüber hinaus werde zuwenig Software angeboten, die auf die speziellen Bedürfnisse der Benutzer zugeschnitten seien. Würden diese Bedürfnisse erkannt werden, könnte der Portable-Markt 1990 auf einen Absatz von rund 1,7 Millionen Geräte pro Jahr steigen, was nahezu zwei Milliarden Dollar ausmache.