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14.06.1985 - 

Sachzusammenhänge klarer darstellen:

Farbbildschirme vereinfachen Organisation

BASEL (sg) - Noch bevor sich die DV in weiten Teilen der Wirtschaft durchsetzen konnten gab es vielfach bei der Organisation von Arbeitsabläufen Farben als Hilfsmittel. Diese Möglichkeit der Unterscheidung wurde auch bei der Konzeption von Bildschirmen mit berücksichtigt.

So kann der Anwender heute nicht nur bei Grafiken, sondern auch bei der Textverarbeitung auf das Medium "Farbe" zurückgreifen, um einzelne Sachzusammenhänge klarer darstellen zu können und beispielsweise bestimmte Textpassagen hervorzuheben. Neben diesem organisatorischen Aspekt kommt aber noch ein weiterer hinzu: So sprechen einige Farbbildschirm-Benutzer von einer erhöhten "Augenfreundlichkeit", da die mehrfarbige Darstellungsweise weniger ermüdend sei als konventionelle monochrome Anzeigen in Grün, Bernstein oder Schwarzweiß. Außerdem sei durch die farbliche Abgrenzung von Textblöcken ein weniger starkes Flimmern zu verzeichnen.

In der Regel ist die Softwaresteuerung für Farbbildschirme heute so ausgelegt, daß eine Programmierung den ungefähr gleichen Aufwand erfordert, wie man dies von der Programmierung monochromer Bildschirme gewohnt war. Auch die programmtechnische Realisierung von Bildschirmdarstellungen in mehreren Farben stellt normalerweise kein außergewöhnliches Problem mehr dar.

Im Hinblick auf die Frage zur Software-Ergonomie sei auch der Vorteil herausgestellt, daß die konventionellen Organisationsformen und -hilfen bei monochromer Darstellungsweise (beispielsweise Cursor-Blinken oder Feldumkehrung) bei der farblichen Wiedergabe des Datenvolumens entfallen können: Da nunmehr eine Farbe den jeweils gewünschten Informationsgehalt an den Anwender weitergibt, kann man von einer deutlichen Verringerung der "gesundheitsschädlichen" Bildschirmarbeit ausgehen. Dazu kommt, daß eine Leistungssteigerung bei den Anwendern zu erwarten sein dürfte, da sich die organisatorischen Möglichkeiten, die aus der Arbeit am und mit dem Farbbildschirm resultieren, ebenfalls erhöhen könnten. Dies kann auch als Rechtfertigung der nach wie vor hohen Kosten für Anschaffung und Service bei Farbbildschirmen gelten.