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27.10.1989 - 

Farbtreiber für Ventura, GEM und Windows

Farbig drucken im Ethernet, Hardcopies von Workstations

MÜNCHEN (CW) - Nach der Entwicklung von Treibern zur Farbausgabe aus GEM und Ventura Publisher hat die SLC Ing. GmbH nun auch Treiber für Microsoft Windows fertig.

Damit können Drucke mit 300 Punkten pro Zoll (dpi) aus DTP-Programmen wie Pagemaker, Microsoft-Excel oder Corel Draw erstellt werden. Der SCL-Windows-Treiber erfordert eine EMS-Speichererweiterung ab der Version 3.2 und unterstützt die Drucker Mitsubishi G650 und G370, Shinko CHC 335/685 sowie auf Anfrage weitere Drucker. Allerdings werden 300 dpi nur von dem Mitsubishi C650 erreicht. Den Einzelpreis des

Treibers gibt SLC mit unter 2000 Mark an, eine Konfiguration mit DIN-A4-Thermotransferdrucker für 300 dpi soll unter 15 000 Mark kosten.

Der GEM-/Ventura-Treiber erfordert ebenfalls eine EMS-Speichererweiterung, es sei denn, man bestellt ihn in der Standardvariante, die den normalen Funktionsumfang der zugehörigen Grafikumgebung unterstützen und nur den DOS-Hauptspeicher benötigen soll. Außer den genannten Mitsubishi- und Shinko-Druckern unterstützt der Treiber noch den Calcomp Plot-/Colormaster und den Versatec 2766 VV.

Mit dem Farbhardcopy-Manager EM100 lassen sich Unix-Workstations über Ethernet mit unterschiedlichen Farbdruckern verbinden, wie SLC-Geschäftsführer Armin Klaus auf der SYSTEMS erläuterte.

Das System besteht aus einer CPU zur Aufbereitung und Verwaltung der Bilddateien mit Centronics-Schnittstelle und einem seriellen RS-232-Interface zum Anschluß einer Kamera, der Ethernet-Kommunikations-Software und der Workstationsoftware.

Die Software ist menügesteuert und soll, so Klaus, bis zu 16,7 Millionen Farbabstufungen unterstützen. Zur Zeit kann von Workstations aus der Hersteller Sun (3/xx und 4/xx) und Silicon Graphics betrieben werden.

Unterstützungen für Apollo DEC, HP und IBM-RT sind angekündigt. Als Kamera sieht SLC den Digital-Film-Recorder DC100 von Graftel vor. +