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12.10.2006

Farblaserdrucker OKI C3300n

Für einen Farblaserdrucker von OKI ist der "C3300n" kompakt gebaut. Allerdings zeigte unser Test, dass das größte Talent des Geräts weniger im Farbbereich als bei der Ausgabe von Texten liegt.

Von Ines Walke-Chomjakov, PC-Welt

Diese Woche hat unsere Schwesterpublikation "PC-Welt" den rund 355 Euro (UVP) teuren Farblaserdrucker "C3300n" von OKI (www. oki.de) im Testlabor geprüft. Testkriterien waren Ausstattung, Handhabung, Tonerverbrauch, Druckqualität und Drucktempo.

Ausstattung

Der Farblaserdrucker beschränkt sich aufs Wesentliche. Bemerkenswert ist nur der Ethernet-Anschluss, über den er sich aus dem Netz ansteuern lässt. Als Druckersprache nutzt das Gerät GDI.

Handhabung

Im Druckertreiber fehlt "Folie" in der Auswahl an Druckmedien. Wir testeten den Foliendruck trotzdem - und raten davon ab, da das Ergebnis mehr als bescheiden ausgefallen ist.

Tonerverbrauch

Die Befüllung der Tonerkassetten ab Werk reicht gerade mal für 500 Seiten aus (und das nur bei fünf Prozent Deckung pro Farbe). Eine recht magere Kapazität, die sich beim Nachkauf zwar auf Kassetten mit einer Reichweite von 1.000 Seiten pro Farbe steigern lässt, doch das ist auch nicht gerade üppig.

Kein Wunder, dass die Seitenpreise mit 3,6 Cent für das schwarzweiße und 14,5 Cent für das farbige Blatt nicht besonders günstig sind.

Druckqualität

Die Stärke des OKI-Modells lag eindeutig im Textdruck. Scharfe Buchstabenränder, die noch dazu nahezu frei von störenden Tonerspritzern waren, garantieren eine gute Lesbarkeit. Das zeigt auch unsere Nahaufnahme eines nur 4 Punkt kleinen Textteils, den wir mit der Spezial- kamera unserer Schwesterpublikation "TecChannel" geschossen haben. Dagegen fielen unsere farbigen Testdrucke zum Teil recht dunkel aus, wenn auch die Farben in sich harmonisch waren.

Drucktempo

Mehrseitige Farbdokumente arbeitete das Gerät flott ab. Bei Texten erhielten wir solide Ergebnisse.

Fazit

Ein Einsteigermodell, das in erster Linie für den Textdruck geeignet ist, den es sauber beherrscht. Der gelegentliche Farbdruck ist zwar möglich, allerdings ein nicht gerade billiges Vergnügen.