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Neuer Job: Re-inken


04.04.1975 - 

Farbtücher wie neu

Eschborn - Operatoren in sparsamen Großbetrieben können sich als Färber betätigen: wo mindestens 200 Drucktücher pro Jahr verbraucht werden, will Burroughs jetzt auch in Deutschland seinen "Re-inker" anbieten.

Das Gerät, vor eineinhalb Jahren in London erstmals vorgestellt, färbt verbrauchte Drucktücher neu ein. "Da kann man ein weißes Hemd anhaben, wenn man das Tuch einlegt beziehungsweise abnimmt", meint der für Burroughs-Zubehör zuständige H. Klees. "Zwischendurch kann man weggehen - das Färben geht automatisch."

Kostenpunkt: bei Verkauf 20 000 Mark, bei Leasing zwei bis drei Prozent des Kaufpreises pro Monat sowie pro eingefärbtes Tuch 20 Prozent des Neupreises. Bei einem Verbrauch von 200 Tüchern pro Jahr - sie kosten für den IBM 1403 nach Burroughs-Ermittlungen durchschnittlich 50 Mark pro Stück - lassen sich im Jahr bei dreimaligem Re-inken etwa 2500 Mark sparen. Bei teureren Tüchern, öfterem Einfärben (bis neunmal pro Tuch) und größerem Verbrauch läßt sich mehr sparen. Gezielt wird zunächst auf Großbanken und ähnliche Betriebe, die 400 bis 600 Drucktücher pro Jahr verbrauchen. Mit einem Gerät können zwei verschiedene Tuch-Typen gefärbt werden.

Für ganz Farb-Bewußte lieferte Burroughs außerdem einen Line-counter als Drucker-Zusatz: er zählt die gedruckten Linien und warnt mit Lichtzeichen, wenn sich die Farbe im Drucktuch erschöpft. py

Informationen: Burroughs GmbH, 6236 Eschborn, Frankfurter Allee 14-20