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20.06.2003 - 

Großprojekt von Dell und Red Hat

Fast 1000 Nodes im Linux-Cluster

LIVERPOOL (CW) - Dell und Red Hat liefern die Grundlagen für ein rekordverdächtiges Linux-Cluster, das am Fachbereich Physik der Universität Liverpool entsteht.

Gute Erfahrungen der Universitäten Liverpool, Oxford, Glasgow und dem Londoner University College mit einem gemeinsamen 40-Node-Cluster haben den Liverpooler Fachbereich Physik dazu bewogen, das größte Linux-Cluster der Welt in Angriff zu nehmen. Dell hat den Auftrag erhalten, 940 Server des Typs "Poweredge 650" zu liefern, die jeweils mit auf 3,06 Gigahertz getakteten Pentium-4-CPUs ausgestattet sind. Verbunden werden die Server mit 48 Netz-Switches "Powerconnect 5224". Zusammengeschaltet sollen die Rack-Systeme eine Rechenleistung liefern, die das Cluster in der vorderen Gruppe der 100 schnellsten Supercomputer der Welt platzieren dürften. Das Linux-Betriebssystem des Clusters kommt von Red Hat. Noch im nächsten Monat soll das Cluster in Betrieb gehen.

Der Fachbereich Physik der Liverpooler Universität möchte mit dem Cluster insbesondere das Verhalten und die Energieemis-sion von Materieteilchen bei Hochgeschwindigkeitskollisionen simulieren. Dazu wird das Cluster eingebunden in das Grid des Europäischen Kernforschungszentrums Cern. Darüber hinaus soll das Cluster helfen, die Faktoren zur Verbreitung von Seuchen zu analysieren. Dazu wird es integriert in den Computerverbund "ULGrid" auf dem Campus der Universität Liverpool und verbunden mit Rechnern des Advanced Institute for Methods and Emergent Systems, das im Auftrag der World Health Organization (WHO) der Vereinten Nationen an der Erforschung von Epidemien arbeitet. (ls)

Cluster-Zwerge

Gegen Dells schlagzeilenträchtige Cluster-Aufträge tun sich spezialisierte kleine Linux-Firmen schwer. Als Gegenmaßnahme wird der Server- und Workstation-Anbieter Penguin Computing Inc. die Scyld Computing Corp. übernehmen. Scyld ist auf Management-Software für Linux-Cluster spezialisiert. Sein Gründer und Chef, Donald Becker, wird Chief Technology Officer bei Penguin. Der einstige Nasa-Angestellte ist ein Mitentwickler der "Beowulf"-Technik zum Clustering preisgünstiger Linux-PCs und hat insbesondere Netzwerksoftware für Linux entwickelt.