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04.12.2008

Fast jeder PC ist gefährdet

Katharina Friedmann
Ein Tool der Firma Secunia analysierte 20 000 Windows-Systeme.

Die auf Schwachstellenanalyse spezialisierte Firma Secunia hat Version 1.0 ihres kostenlosen Tools "Personal Software Inspector" (PSI) herausgegeben. Nach einer ersten Analyse der Windows-Systeme, auf denen die Software installiert wurde, sind nicht einmal zwei Prozent der PCs vollständig gepatcht.

Rund 30 Prozent der inspizierten Rechner wiesen bis zu fünf, ein Viertel der Systeme bis zu zehn und 45 Prozent mehr als zehn Programme auf, die nicht mehr auf dem aktuellen Stand und damit unsicher sind.

Keine Besserung

Nach Angaben von Secunia haben rund 120 000 PC-Nutzer die jüngste PSI-Version installiert - als Basis für die Statistik dienten 20 000 dieser Computer. Für Windows, Web-Browser und Apple- sowie Adobe-Programme gibt es Update-Dienste, so dass diese Software aktuell ist. Weniger genau nehmen es PC-Nutzer jedoch offenbar mit Programmen, die keine Update-Mechanismen bieten.

Anfang 2008 waren noch 4,5 Prozent der mittels PSI inspizierten Windows-Rechner komplett gepatcht. Secunia führt die schlechtere Statistik nicht zuletzt auf eine breitere Datenbasis zurück: Mittlerweile wird PSI von wesentlich mehr Benutzern eingesetzt. Viele davon würden ihre Systeme nie patchen.