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23.01.1976 - 

Isis-Software-Report 176

Fast tausend Programme zur Wahl

MÜNCHEN - 24 Prozent Zuwachs gegenüber der letzten Ausgabe Juli 75: auf über 400 Seiten verzeichnet der Isis-Software-Report 1/76 das Angebot von 208 Firmen, in der Mehrheit, deutsche (151) und Schweizer (41) Unternehmen. sie bieten insgesamt 523 kommerziellen und 135 technisch-wissenschaftliche Programme sowie 281 System/Dienstprogramme an.

Vor allem für IBM-Systeme

Die Softwarehäuser konzentrieren sich auf: IBM-Anwender: der Anteil der für IBM-Systeme geeigneten Programme ist mit 80,5 Prozent bei den kommerziellen und 88,6 Prozent bei den System/Dienstprogrammen noch erheblich höher als IBM's Marktanteil. Mit 37,5 beziehungsweise 30,2 Prozent liegt Siemens auf dem zweiten Platz - für Univac-Anlagen eignen sich 11,7/12,4 Prozent. der Programme. Deutlich anders ist die Verteilung bei den technisch-wissenschaftlichen Programmen: 51,1 Prozent des Angebotes eignet sich für IBM-Systeme, 29,6 Prozent für Siemens-Anlagen, 22,9 Prozent für CDC und 17 Prozent für Univac. Die übrigen Hersteller liegen jeweils unter der 10-Prozent-Marke.

Etwa drei Viertel der kommerziellen Programme werden in Source-Version angeboten - bei den System/Dienst-Programmen dominiert mit zwei Drittel dagegen die Object-Version.

Zumindest von den Kosten her ist im Isis-Report für jeden etwas zu finden: Die Preise reichen bei kommerziellen Programmen von 780 bis 500 000 Mark, bei technisch-wissenschaftlichen von 700 bis 250 000 Mark und bei System-Software von 350 bis gar 393 000 Mark.

Krasse Unterschiede zeigen sich bei den Installationszahlen: Bei den technisch-wissenschaftlichen Paketen sind - trotz internationaler Übertragbarkeit - lediglich acht Pakete genannt, die weltweit mehr als zehnmal installiert sind und auf - weltweit - über 50 Installationen kommt überhaupt nur ein Paket: Die englische Grafik-Software Gino F, die insgesamt 73 Anwender hat - davon einen in Deutschland.

Bei den kommerziellen Programmen überwiegen "deutsche" Lösungen für deutsche Anwender - die Gesamtzahl der Installationen ist in der Regel mit der Zahl der Anwendungen im deutschsprachigen Raum identisch. 75 kommerzielle Pakete sind wenigstens 10mal installiert und sechs Stück weltweit sogar wenigstens 50mal.