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07.02.1997

Faxline

Data Center nicht gefunden

H. KLOTZ, DÜSSELDORF: Wir haben Microsoft Network (MSN) als Provider für das Internet ausgesucht. Ich habe keine Probleme, mich in das MSN einzuwählen. Versuche ich aber, von dort in das Internet zu kommen, erhalte ich die Nachricht "Das MSN-Data Center wurde nicht gefunden. Versuchen Sie es später". Explorer und die MSN-Zugangssoftware wurden von der Windows-95-Update-CD installiert. Mein PC ist mit einem anderen PC unter Windows NT über TCP/IP vernetzt. Das Modem ist physikalisch an den Windows-NT-Rechner angeschlossen. Zur gemeinsamen Benutzung des Modems wird der "SAPS-Client for Windows 95" eingesetzt.

DIE REDAKTION: Die Meldung deutet darauf hin, daß die TCP/ IP-Netzwerkanbindung nicht mit dem DFÜ-Netzwerk harmoniert. Mit dem Übergang vom MSN zum Internet wird eine Verbindung über das Point to Point Protocol (PPP) aufgebaut, die wahrscheinlich mit der bestehenden TCP/IP-Verbindung kollidiert. Kontaktieren Sie den Systemverwalter und überprüfen Sie die IP-Nummern von Server und Workstation. Schließen Sie das Modem lokal an Ihren Rechner an. Ist dieser Versuch erfolgreich, benötigen Sie ein Share-Programm wie Winport von Lansource (Fax: 05206/ 912424), das mit PPP-Verbindungen umgehen kann.

Mißlingt der Versuch, so ist das DFÜ-Netzwerk gar nicht oder falsch konfiguriert. Wählen Sie im Internet Explorer den Menüpunkt Ansicht, Optionen, dann den Reiter "Verbindung", dort das Microsoft Network. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Eigenschaften", danach auf "Servertyp" und schließlich auf TCP/IP-Einstellungen. Hier müssen die IP-Adresse und jene des DNS-Servers als fest zugewiesene Adressen definiert sein.

AOL mit 32 Bit?

U. CZESLAW, HAMBURG: Gibt es eine Möglichkeit, den Netscape Navigator 3.0 unter Win- dows 95 zu verwenden, wenn der Internet-Zugang über AOL erfolgt? Die von AOL gelieferten Winsock-Treiber scheinen das Programm nicht zu unterstützen.

DIE REDAKTION: Der Navigator für Windows 95 ist eine 32-Bit-Anwendung. Die Winsock.dll, die AOL mit der Zugangssoftware AOL 3.0 einsetzt, ist jedoch ein 16-Bit-Treiber. Sie haben somit zwei Möglichkeiten: Sie können den Navigator in einer 16-Bit-Version verwenden (das ist der "Navigator für Windows 3.x"), oder Sie können einen Zusatztreiber einbauen, der 32-Bit- in 16-Bit-Aufrufe übersetzt. Eine solche Winsock-Alternative für AOL (und andere Internet-Zugänge) bietet der EDV Service Friedrich aus Büttelborn an (Fax: 06152 / 22 55, E-Mail: friedvaol. com). Es gilt allerdings zu bedenken, daß verschiedene Versionen der Winsock-Treiber leicht zu Inkompatibilitäten mit einzelnen DFÜ-Anwendungen führen können

Post für die Bank

G. SCHEUFFEL, MÜNCHEN: Wir möchten eine Datenbank mit allen E-Mails anlegen, die unser Kundensupport erhält. Sie soll nach jedem Begriff suchen können. Versuche mit gängigen Datenbankprogrammen sind bisher wenig erfolgreich gewesen, da die langen Header exportierter E-Mails nicht abgeschnitten werden. Gibt es eine Lösung?

DIE REDAKTION: Für die Volltext-Datenbank "Asksam" von Asksam Systems (Fax: 089 / 79 00 02 58) gibt es ein umfangreiches Script, das aus exportierten (abgespeicherten) E-Mails automatisch die Felder From/Von, Date/Datum und Subject/Betreff erkennt und mit dem Haupttext importiert. Was für die Header möglich ist, gilt nicht für Footer (Signaturen, Verifikations-IDs und dergleichen). Hier muß man die Mail manuell durchgehen und ein Sonderzeichen als "Abschneidemarke" für den Script-Durchlauf einfügen.

Scanner im Netzwerk

G. TEUFFER, ISERLOHN: Für Dokumentationszwecke benötigen wir in unserem kleinen Netware-Netz (zehn Arbeitsplätze) einen Scanner. Die Ausstattung eines einzigen Arbeitsplatzes speziell für die Dokumentenverarbeitung ist teuer und unflexibel. Besteht die Möglichkeit, einen Scanner wie einen Drucker oder ein Modem gemeinsam zu nutzen?

DIE REDAKTION: Im Gegensatz zu Drucker und Modem ist der Scanner kein Ausgabegerät und verlangt obendrein nach manueller Bedienung. Damit sind dem Konzept des Device-Sharing enge Grenzen gesetzt. Eine Möglichkeit ist aber der "Netscan-Router" von Kofax http://www.kofax.com zur Demonstration der Arbeitsweise , der direkt an den Scannner angeschlossen wird. Im Novell-Netz werden die eingescannten Dokumente als Dateianhänge von E-Mails verschickt. Eine direkte Kontrolle der Scanqualität gibt es nicht. Ist das Einlesen mißlungen, muß der Gang zum Scanner wiederholt werden.