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21.11.1997

Faxline

NT-Paßwort vergessen

A. ARRIES, STEINKIRCHEN: Was kann man tun, wenn man das Administrator-Paßwort für seinen Windows NT Server (Version 3.51) vergessen und nur noch Zugang als Gast hat?

DIE REDAKTION: Im Internet gibt es etliche Anlaufstellen, die sich mit der Sicherheit von Windows NT und dessen Paßwörtern befassen. Hier finden Sie unter dem Stichwort "NT Crack" eine Reihe von Programmen, die ein vergessenes Paßwort wiederfinden können. Einen Einstieg zu diesem Thema finden Sie unter http://www.secnet.com/ntinfo/ntcrack.html.

Fachlektüre zu Novell Netware

G. MIMS, GROSSOSTHEIM: Gibt es ein gutes und verständlich (nicht akademisch!) geschriebenes deutsches Fachbuch über Novell Netware 3.x/4.x? Es sollte die Einrichtung und Administration des Netzwerkes behandeln.

DIE REDAKTION: Bücher, die sich mit Netware 3.x befassen, sind entsprechend der künftigen Marktbedeutung dieser Netzwerkversion nur noch selten zu finden. Gute Einführungen in das Arbeiten mit dem Netz-Betriebssystem sind die von Ralf Albrecht & Co geschriebenen 1x1-Taschenbücher im Econ Verlag, von denen Ausgaben zu Novell Netware 4.1 und 3.12 erhältlich sind. Alle Netware-Bücher, die etwas tiefer in die Materie einsteigen, sind durch den von Ihnen monierten "akademischen" Ton gekennzeichnet - das ist leider die Fachsprache der Netzwerk-Administratoren. Vergleichsweise leicht lesbar ist noch "Netware 4.11 und Intranetware" von Helmut und Manfred Tornsdorf, erschienen im Hanser-Verlag. Das Buch enthält eine Zwei-Benutzer-Lizenz von Intranetware. Wirklich umfassend sind die zwei Bände zu Intranetware, die Eric Tierling bei Addison Wesley veröffentlicht hat. Sollten Sie noch weitergehende Ambitionen als Systemverwalter haben, kommen Sie um den Erwerb eines "Certified Netware Engineer" (CNE) nicht herum. Für diesen Zweck ist der "CNE4 Study Guide" bei Sybex/Network Press hilfreich. Anders als der Titel vermuten läßt, ist das Buch ins Deutsche übersetzt worden. Die Übertragung aus dem Englischen ist nicht überall gelungen, mitunter knirscht es heftig im Satzbau. Aber es ist garantiert nicht akademisch.

Probleme mit dem DFÜ-Netz

J. Stohr, Frankfurt: Wir haben Probleme bei der Einstellung der DFÜ-Server-Typen unter Windows 95. Obwohl die Netzwerkprotokolle IPX/SPX, Netbeui und TCP/IP über den DFÜ-Adapter installiert sind, werden in der Dialogbox Server-Typen (Eigenschaften DFÜ-Netzwerk) nicht angezeigt. Wählt man dennoch einen Server-Typ aus, so erscheint die Fehlermeldung "Das DFÜ-Netzwerk erfordert mindestens ein Netzwerkprotokoll. Wählen Sie eines aus der Liste". Doch die Liste ist nicht da.

DIE REDAKTION: Überprüfen Sie zunächst, welche Bindungen für den DFÜ-Adapter vorhanden sind. Für Internet-Verbindungen muß TCP/IP an den DFÜ-Adapter gebunden werden. Zusätzlich ist der "Client für Microsoft-Netzwerke" für das Login an einem Windows-Server erforderlich. Die Bindungen finden Sie in Systemsteuerung/Netzwerk, dort "DFÜ-Adapter", dann Aktivierung der Schaltfläche "Eigenschaften" und Klick auf den Reiter "Bindungen". Aktivieren Sie nun das entsprechende Kästchen. Erst danach können Sie im DFÜ-Netzwerk über das Kontextmenü "Eigenschaften" und die Schaltfläche "Servertypen" die Art des DFÜ-Protokolles bestimmen. Was Ihr DFÜ-Server benötigt, erfahren Sie vom Systemverwalter des LAN oder von Ihrem Internet-Provider. PPP ist heute allgemein üblich und hat das ältere Slip abgelöst.

Unbekanntes Datenformat

T. SALGERT, LOHMAR: Wir benötigen dringend den Zugriff auf ein ungebräuchliches indexsequentielles Datenbankformat, das wahrscheinlich "Ebus" heißt. Jede Tabelle dieses Formats verwendet drei Dateien: x.EBU enthält die Strukturinformationen für die Tabelle und die Indizes, x.l1 enthält einen oder mehrere Indizes und .x enthält die reinen Daten. Die Software, die dieses Datenbankformat verwendet, wurde mit einem uns unbekannten C-Compiler entwickelt. Kennen Sie Konverter oder Hinweise auf dieses Format?

DIE REDAKTION: Das von Ihnen beschriebene Datenformat weist auf Programme hin, die mit dem Ebus-Codegenerator der Firma Ebusoft (Fax: 089/535181) entwickelt wurden. Dieser Codegenerator bediente ursprünglich Xenix und Sinix sowie die Targon-Reihe von Siemens-Nixdorf und die DPX-Rechner von Bull. Mittlerweile sind die Codegeneratoren von Ebusoft für alle modernen Betriebssysteme inklusive Windows verfügbar und machen damit eine Konvertierung unter Umständen überflüssig.