Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

02.02.1996

Faxline/Automatisches Plattenputzen

J. Brand, Mannheim: In unserem Unternehmen werden gebrauchte PCs an Privatpersonen abgegeben. Es darf jedoch nicht mehr als MS- DOS installiert sein. Wir suchen daher ein Tool, das saemtliche Partitionen von den Platten automatisch loescht und eine neue erstellt. Danach soll DOS im Batch-Verfahren installiert werden.

Die Redaktion: Ein solches Tool, das den gesamten Vorgang automatisiert, ist uns nicht bekannt und auch nicht einfach zu erstellen, da FDISK in jedem Fall nachfragt, ob eine Partition erstellt oder geloescht werden soll. Wie Sie den Vorgang vereinfachen koennen, haengt stark von der Standardisierung Ihrer alten Rechner ab. Sollten dort noch MFM- oder RLL-Platten eingebaut sein, ist ein Low-Level-Format (siehe Controller- Dokumentation oder CMOS-Setup) mit anschliessendem FDISK die beste Methode. Bei anderen Platten ist nur FDISK moeglich. Dabei ergibt sich ein Problem: Wenn die Disk-Kapazitaet mehr als 32 MB betraegt und alte DOS-Versionen wie 3.20 oder 3.21 im Einsatz waren, so ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass die Platten mit speziellen Partitionsprogrammen wie dem "Disk Manager" von Ontrack partitioniert wurden. Solche Partitionen werden von FDISK als Non- DOS-Partitionen erkannt, wie dies auch bei Unix oder OS/2 mit HPFS der Fall ist. Sie werden mit FDISK prinzipiell nicht geloescht, wie auch fuer die anderen Systeme eine DOS-Partition tabu ist. Nachfolgend finden Sie ein kleines Programm fuer den Debugger, mit dem alle Partitionsdaten zerstoert werden (die notwendigen Leerzeichen sind durch einen "." gekennzeichnet, den Zeilenumbruch stellt ein "/" dar):

-.......A..100/

nnnn:0100/

nnnn:0102/

-.......RAX/

AX.0000/

:.......0301/

-.......RBX/

BX.0000/

:.......0200/

-.......F..200..L..200..0/

-.......RCX/

CX.0000/

:.......0001/

-.......RDX/

DX.0000/

:.......0080/

-.......P/

-.......Q/

Speichern Sie den Text als hdpart.dbg auf einer vorbereiteten Systemdiskette, die neben dem eigentlichen DOS die Programme, Fdisk.com, Debug.com und Sys.com enthaelt. Wenn Sie vom Laufwerk aus starten, rufen Sie die Loeschung mit "debug <

hdpart.dbg" auf. Direkt danach koennen Sie eine Partition anlegen und mit dem Befehl "sys.com" DOS uebertragen.