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23.12.1994

Faxline CGM-File auf Farbdrucker

V. Beisinghoff, Darmstadt: Wir wollen CGM-Files (Computer Graphics Metafile), die auch Floating-Point-Werte enthalten, in eine gaengige Druckersprache (etwa HPGL) zur Ausgabe auf Farbdrucker umsetzen. Durch die integrierten Floating-Point-Werte funktionieren klassische Konverter nicht. Gibt es diesbezueglich eine Loesung fuer Windows und Unix (Solaris)?

Die Redaktion: Als einfache Loesung bietet sich das Einspielen der Dateien in Lotus 1-2-3 fuer Windows an. Das Programm akzeptiert das CGM-Format und unterstuetzt HPGL-Drucker. Fuer den Einsatz auf Sparc-Systemen mit mehr als 32 MB RAM gibt es den "Transverter Pro" von Tech Pool Software (Hamilton, Fax: 070 71/97 46 30), der jedoch mehr fuer Profianlagen mit grossen Belichtern entwickelt wurde.

Boot-Problem bei zweiter Karte

W. Sagel, Koeln: Wir moechten den Boot-Vorgang unseres Novell- Servers automatisieren, da er seit Einbau einer zweiten Netzkarte deren Zuordnung manuell abfragt.

Die Redaktion: Ihr Problem liegt in der Datei Autoexec.ncf, die zusammen mit der Startup.ncf fuer den automatischen Start Ihres Servers zustaendig ist. Wenn das Booten bei der zweiten Netzkarte stoppt, dann nur deshalb, weil in der Autoexec.ncf nicht alle benoetigten Werte fuer diese Karte eingetragen wurden. Drucken Sie diese Datei aus. Stoppen Sie dann den Server und starten Sie die Novell-Prozesse mit dem Befehl "Server -NA". Jetzt muessen Sie alle Werte der Autoexec.ncf von Hand eingeben. Vergleichen Sie die Eingaben mit Ihrem Ausdruck. Was dort fehlt, gehoert in die Autoexec.

ncf. Obwohl dies fuer ein Kartenproblem nicht zutrifft, koennen Sie auf die gleiche Weise auch die Startup.ncf pruefen: Der Befehl lautet dann "Server -NS".

Spreadsheets konvertieren

S. Vondung*, Heilbronn: Wir wollen unsere Tabellenkalkulation von "Lotus 1-2-3 for All-in-1" unter VMS auf "Excel 5.0" unter Windows umstellen. Bisher gelang uns nur eine Konvertierung auf ASCII- Ebene, wodurch die den Kalkulationsblaettern zugrundeliegenden Formeln und Funktionen unbrauchbar geworden sind. Gibt es eine Loesung, die eine volle Portierung bietet?

Die Redaktion: Wenn weiterhin mit den All-in-1-Bestaenden gearbeitet werden soll, ist der Umstieg ueber "DEC-Mailworks" und "Teamlink" eine Alternative. Auf diese Art koennen Excel-Anwender Tabellen und Formeln der alten Bestaende nutzen. Eine andere Moeglichkeit ist die Benutzung des "Spreadsheet Connectors" von Sinper (Vertrieb MIS, Fax: 061 51/86 66 66). Dieses System arbeitet im PC-Netzwerk als Back-end. Dabei werden Tabellen und Formeln von Excel und 1-2-3 in ein internes Connector-Format umgewandelt und koennen von beiden Kalkulationswelten wechselseitig benutzt werden. Schliesslich gibt es noch die reinen Konvertierer, mit denen Sie die Bruekken zum alten System abbrechen: Die "Data Junction Advanced Edition" von T&T Systems (SOS Software, Fax: 08 21/257 82 50) unterstuetzt alle DEC-Formate.

NLMs auf den Zahn gefuehlt

R. Wetternich*, Bad Nauheim: Welche Moeglichkeiten gibt es, abseits der reinen Benchmark-Tests die NLMs eines Servers zu pruefen? Wir haben den Verdacht, dass sich ein NLM nicht korrekt verhaelt, und muessen diesen erhaerten koennen.

Die Redaktion: Die einfachste Moeglichkeit fuer die erste Problemanalyse duerfte die Untersuchung sein, ob das NLM (oder die NLMs) ueberhaupt richtig "multitasken". Setzen Sie an den Schluss ihrer Autoexec.ncf die Anweisung "Set Display Relinquish Control Alerts = On" und starten Sie den Server neu. Danach muessten auf der Server-Console Warnungen erscheinen, wenn ein NLM die CPU laenger als 0,4 Sekunden in Beschlag nimmt. Doch dies ist nur ein Aspekt des moeglichen Fehlverhaltens. Ein fehlerhafter Zugriff der NLMs auf die verschiedenen Memory-Pools der Netware koennte ebenfalls die Ursache sein. "NLM-Check" von Nu-Megaim Vertrieb von Kessler Software (Fax: 05 51/507 62 22) findet solche Fehler.

Sprache fuer das Prototyping

A. Vanderheide*, Greifswald: Wir suchen Informationen ueber eine Tool-Sprache, mit der das Prototyping in C vereinfacht werden kann. Wo wird diese gepflegt, und fuer welche Rechnerplattformen sind die Tools erhaeltlich?

Die Redaktion: Wahrscheinlich meinen Sie die "Tool Command Language" (Tcl), die im Internet von sprite.berkeley.edu und harbor.ecn.purdue.edu respektive ihren deutschen Mirrors gepflegt wird. Die entsprechende Diskussionsgruppe ist comp.lang.tcl. Wenn Sie keinen Internet-Zugriff besitzen, so finden Sie die Tcl- Grundausstattung fuer viele Systeme auf der Tcl/Tk-CD-ROM von Walnut Creek, die im einschlaegigen CD-Versandhandel erhaeltlich ist (so bei EDV, Fax: 02 02/250 10 14). Neben den urspruenglich fuer Unix-Systeme entwickelten Tcl-Sets und der Tk-Library (fuer Xwindows) gibt es Tcl-Ports fuer Windows und den Macintosh.

Masken generieren

C. Bisping, Bonn: Wir suchen ein preisguenstiges Programm fuer DOS oder Windows, mit dem wir unter geringem Aufwand Bildschirmmasken generieren und ein Prototyping durchfuehren koennen.

Die Redaktion: Preisguenstige Prototyper waeren unter Windows Microsofts "Visual Basic" und die Datenbank "Access". Universal in viele Entwicklungssysteme einbindbar ist "Protogen+" von Protoview (SOS Software, Fax: 08 21/257 82 50). Wenn Datenbankanwendungen im Vordergrund stehen, ist der "Infomodeler" von Asymmetrix ein praktisches Werkzeug.

Weitergehender Passwortschutz

K. Barthels, Potsdam: Wir suchen einen Time-out-Passwortschutz fuer den Einsatz unter Windows, der auf das Passwort von Novell Netware zugreifen kann. Der Windows-eigene Schutz ist ja lediglich auf die

Station beschraenkt. Dies ist fuer unsere Zwecke nicht ausreichend.

Die Redaktion: Im umfassenden Sinn wird das zeitgesteuerte Aus- und Einloggen von den Windows-Front-ends uebernommen, die fuer die Lizenzueberwachung zustaendig sind. Als eigenstaendiges Programm gibt es die Shareware "LAN Watch" von Zaron Software im Vertrieb von CSL

(Fax: 080 92/317 27).