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06.01.1995

Faxline Dateiablage einmal anders

P. Hengstler*, Grasbrunn: Gibt es Hilfsprogramme, die den Dateispeicher von PCs auf Festplatte ablegen?

Die Redaktion: Ein PC kennt verschiedene Speicheradressen und - bereiche, jedoch keinen eigentlichen Dateispeicher. Der verfuegbare Arbeitsspeicher wird von Programmen und Daten geteilt. Als Hilfsmittel fuer Programmierer gibt es das Programm "Hold Everything" von SMS (SOS Software, Fax: 08 21/257 82 50), das einen kompletten Systemzustand auf die Festplatte schreibt. Nur fuer Textdateien reicht unter Umstaenden die Shareware "Kontroll.exe" von Juergen Pieper (CSL; Fax: 08 09/317 27), die mehrere Schnappschuesse nimmt und miteinander vergleicht.

Emulation fuer WfW und NT

L. Odenberger, Wissingen: Wir suchen ein Terminal- Emulationsprogramm, das unter WfW 3.11 zur Kommunikation mit unseren Unix-Servern eingesetzt werden kann. Grundlage kann TCP/IP sein. Unser Windows-Netz (Ethernet) wird ueber Windows NT Advanced Server gesteuert. Besonderes Augenmerk gilt dem deutschen Zeichensatz. Die Emulation von VT 220 oder Wyse 60 sollte moeglich sein.

Die Redaktion: Hier bietet sich eine Reihe von TCP/IP-Paketen an, angefangen von "PC/NFS" von Sunsoft ueber "PC/TCP" von FTP- Software, "Chameleon NFS" von Netmanage bis hin zu "LAN Workgroup" von Novell. Alle Pakete beherrschen das Zusammenspiel von WFW und Windows NT, besitzen die aufgefuehrten Terminalemulationen und gestatten die variable Zeichenzuordnung bei der Host- Kommunikation. Letzteres ist wichtig, da es auf Host-Systemen verschiedene Adaptionen erweiterter Zeichensaetze gibt.

Print-Tools fuer Wasserzeichen

D. Roedern*, Soltau: Auf den neuen Power-Macs in unserer Firma sind standardmaessig die "Peirce Print Tools" installiert. Insbesondere "Peirce Watermark" zum Mitdrucken von Wasserzeichen hat sich als sehr sinnvoll erwiesen. Gibt es eine Windows-Version dieser Software oder ein Programm mit aehnlicher Funktionalitaet?

Die Redaktion: Die Peirce-Tools sind nicht unter Windows verfuegbar, da sie auf Apples Quickdraw-Druckersteuerung aufsetzen, die mit System 7.5 ausgeliefert wird. Im Gegensatz zum Wasserzeichen-Hintergrunddruck, wie ihn etwa "Wordperfect fuer Windows" bietet, laeuft Watermark von Peirce mit jedem Programm, das ueber Quickdraw druckt. Ein vergleichbares Feature soll mit dem Windows Printing System von Windows 95 ausgeliefert werden. Wenn Sie ueberwiegend mit Word fuer Windows arbeiten, mag der Zusatz "Masterword" von Alki Software (Merlin Software, Fax: 061 28/866 97) sinnvoll sein, der eine Reihe von Wasserzeichen bietet. Die uebrigen Funktionen dieses Hilfsprogrammes, das seine eigene Button-Sammlung unter Winword entfaltet, sind jedoch zu sehr auf amerikanische Beduerfnisse ausgelegt. Als Shareware sei schliesslich "Woodys Office Power Pack" von Pinecliffe International (Computer Solutions, Fax: 080 92/317 27) erwaehnt.

Aussendienst anschliessen

A. Olpen, Bruehl: Wir suchen eine Terminalsoftware, die unter Windows laeuft und unseren Aussendienstmitarbeitern die Ausfuehrung eines Windows-Programms auf dem Host-PC ermoeglicht. Das Programm soll keine Remote-Control-Funktionen besitzen, aber moeglichst mit Callback zur Absicherung des Host-PCs arbeiten. Ausserdem muessen ausgewaehlte Daten uebertragen werden. Das Programm soll mit beliebigen Modems, nicht mit ISDN arbeiten koennen.

Die Redaktion: Jede skriptfaehige Windows-DFUE eignet sich fuer Ihr Vorhaben - und Skripte muessen sein, wenn Sie nur einen begrenzten Ausschnitt aus dem Verbindungsfundus Ihrem Aussendienst zur Verfuegung stellen wollen. Besonders ausbaufaehig sind dabei die Skriptsprachen von "Dynacomm" (Futuresoft) und "Crosstalk" (DCA). Bei Dynacomm haben Sie den Vorteil weitreichender LAN- Unterstuetzung mit vielen Protokollen, bei Crosstalk ist die grafische Repraesentation ein wichtiger Pluspunkt. Trotz der Ablehnung von Remote-Control-Verfahren sollten Sie die reine Leitungslast bedenken, die entsteht, wenn ein Programm komplett ueber Modem geladen wird. Eine Remote-Control-Software oder eine spezielle Client-Server-Loesung, bei der nur die Nutzdaten ueber die Telefonleitung laufen, kommt hier bezueglich der Telefonkosten und des Supports wesentlich guenstiger.

Laplink unter OS/2

W. Hagen, Neustadt: Wir setzen das Fernsteuerungsmodul Laplink fuer Windows bei unserem Aussendienst ein. Gibt es eine Moeglichkeit, das "Gastmodul" auch unter OS/2 zu nutzen? Das Programm "Llwload", das in der Win.ini mitgeladen wird, erscheint als eigene separate Anwendung und nicht in der eigentlichen Windows-Sitzung, in der es dringend benoetigt wird. Ist das Programm ein virtueller Geraetetreiber? Welche Loesung schlagen Sie vor?

Die Redaktion: Leider gibt es keine OS/2-Version von Laplink. Auch das Gastmodul eignet sich (noch) nicht fuer den schnellen Dateitransfer, da es nicht auf HPFS-Partitionen zugreifen kann. Fuer OS/2 gibt es das vergleichsweise spartanische "Linkright 1.1" von Rightware (OS/2 Express, Fax: 061 83/91 65 65) oder das gut ausgestattete DFUE-Programm "Hyperaccess", das sich auf der Bonuspack-CD von OS/2 Warp befindet. Dies koennen Sie im Host-Modus auch mit dem DFUE-Teil von Laplink anwaehlen. Sollten Sie unter OS/2 mit dem Konferenzmodul "Person to Person" arbeiten, so haben Sie eine weitere Alternative: Unter dem Namen "P2P-FT.ZIP" hat IBM die File-Transfer-Utilities fuer dieses Programm in die elektronische Distribution geschickt (Internet, Compuserve, Btx etc.).

Simulation der Produktion

H. Wolfstaetter, Breuberg: Wir sind auf der Suche nach einem Lieferanten fuer ein Produktionssteuerungs- und -ueberwachungssystem mit dem Namen "Intouch" von der Firma Wonderware. Dieses Softwaresystem arbeitet unter MS-Windows. Unsere bisherigen Recherchen hatten keinen Erfolg.

Die Redaktion: Intouch von Wonderware (Fax: 001-714-727-3270) ist kein Produktionssteuerungssystem im engeren Sinne, sondern ein System zur Simulation von Produktionsprozessen, nach der eine Produktionssteuerung eingerichtet werden kann. Die aktuelle Version 5.0 von Intouch laeuft unter Windows NT. Einen deutschen Distributor wollte uns die Firma nicht nennen, da alle Anfragen ueber die Zentrale in Irvine, Kalifornien, gehen sollen.